Finanzminister Blümel: „Wenn es mehr Geld braucht, wird es zusätzliche Mittel geben“

Laut Minister Blümel sind 5,7 Milliarden Corona-Hilfen abgerufen worden

Mit dem am 3. April im Nationalrat beschlossenen Corona-Hilfspaket stehen 38 Milliarden Euro für die heimische Wirtschaft zur Verfügung — wenn notwendig, werde es aber auch zusätzliche Mittel geben, so Finanzminister Blümel. © Parlament/Zinner

Mit Stichtag 10. April wurden laut Finanzministerium vom 38-Milliarden-Paket 5,7 Milliarden Euro an Corona-Hilfen abgerufen. Rechnet man die Mittel für die Kurzarbeit dazu, sind es 8,7 Milliarden.

„Wir haben einen Schutzschirm in Höhe von 38 Milliarden Euro über die Wirtschaft gespannt, um Gesundheit, Arbeitsplätze und Unternehmen zu schützen“, sagte Finanzminister Gernot Blümel gegenüber der APA.

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„Die ersten Maßnahmen wurden innerhalb kürzester Zeit aufgesetzt, um möglichst rasch und unkompliziert zu helfen. Gleichzeitig haben wir auch langfristige Instrumente etabliert, damit der gesamte Standort Österreich gut durch die Krise kommt.“

„Sehr schnell reagiert“

Minister Blümel betont zudem, dass Österreich im internationalen Vergleich „sehr schnell reagiert“ habe, vor allem habe man rasch mit der Auszahlung für die unmittelbaren Härtefälle gestartet. Und der Minister unterstreicht auch: „Nach der ersten Phase sehen wir, dass unser Hilfspaket bereits zu wirken beginnt. Wir tun, was notwendig ist. Wenn es mehr Geld braucht, wird es zusätzliche Mittel geben.“

Die größten Brocken an den bisherigen Corona-Hilfen machen 800 Millionen Euro an Soforthilfen sowie 1,57 Milliarden Euro an genehmigten Garantien und Haftungen aus. Zudem wurden schon 1115.336 Anträge auf Steuerstundungen genehmigt. „Damit bleiben den Unternehmen mehr als 3,17 Milliarden Euro an Liquidität“, hebt der Finanzminister hervor.

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