Flüchtlinge: „Ocean Viking“ startet wieder mit Rettungseinsätzen

Das Flüchtlingsrettungsschiff „Ocean Viking“ ist nach dreimonatiger Pause wegen der Coronavirus-Epidemie wieder in Richtung Mittelmeer unterwegs. Das Schiff verließ am Montag den französischen Hafen von Marseille und soll am Donnerstag in libyschen Gewässern eintreffen, berichtete die Hilfsorganisation SOS Méditerranée, die das Schiff betreibt.

An Bord des Schiffes werden strenge Sicherheitsvorkehrungen gegen die Verbreitung des Covid-19 eingehalten, hieß es. Im Mittelmeer verkehren bereits die „Sea-Watch 3“ der deutschen Hilfsorganisation Sea Watch, sowie die „Mare Jonio“, die von der italienischen NGO Mediterranea Saving Humans betrieben wird.


Am Sonntag war die „Sea-Watch 3“ mit 211 im Mittelmeer geretteten Migranten im Hafen der sizilianischen Stadt Porto Empedocle eingetroffen. Die Migranten gingen an Bord der Fähre „Moby Zaza“, wo sie sich wegen der Coronakrise in Italien einer zweiwöchigen Quarantäne unterziehen müssen. Am Samstagabend hatte das italienische Rettungsschiff „Mare Jonio“ mit 67 Migranten den sizilianischen Hafen Pozzallo erreicht.

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