Flüssigkeitscheck – diese Bestimmungen gelten

Mobilitätstipp von ÖAMTC-Techniker Dieter Lepschy

Ist es denn überhaupt noch notwendig, bei Fahrzeugen selbst die Flüssigkeiten zu kontrollieren? Definitiv ja, erklärt Dieter Lepschy, Technikexperte beim ÖAMTC: „Nicht alle Flüssigkeiten unterliegen einer permanenten und automatischen Füllstandskontrolle.“ Um sich einen entsprechenden Überblick zu verschaffen, ist der erste Schritt der Griff zur Betriebsanleitung. Dort steht im Normalfall, wie die jeweiligen Flüssigkeiten zu messen sind. „Eigentlich sollte mit jedem Tankvorgang auch die Scheibenwaschanlage und der Ölstand kontrolliert werden“, rät Lepschy. Sollte Öl benötigt werden, so ist auf die Klassifizierung und auf die Viskosität zu achten – auch das ist in der Betriebsanleitung oder im Service-Buch angegeben. Ansonsten kann auch der Fachhändler entsprechende Auskunft geben. „Der Ölstand muss zwischen Minimum und Maximum liegen. Zu viel Öl schadet dem Motor genauso, wie zu wenig. Grundsätzlich gilt jedoch, nie unter das Minimum“, weiß der ÖAMTC-Techniker. Bei Fahrzeugen, die über AdBlue verfügen, wird die Warnung bei zu niedrigem Füllstand, elektronisch angezeigt. „Selbst den Flüssigkeitsstand zu messen, ist hier nicht möglich. Leuchtet das Lämpchen auf, sollte ehest möglich nachgefüllt werden, denn einige Fahrzeuge lassen sich bei einem zu niedrigen Füllstand nicht mehr starten“, warnt Lepschy.