Ford Kuga: Spritspar-SUV zum Wohlfühlen

Geräumig, umweltfreundlich und vor allem vielseitig kommt der abgerundete Ford Kuga daher. Etwas kompakter als der kleinere Ford Puma erkennt man den Kuga sofort als SUV. Diese Fahrzeuggattung ist wegen der erhöhten Sitzposition aktuell recht beliebt bei Autofahrern, obwohl Form und Gewicht nicht gerade Topwerte beim Spritverbrauch versprechen.

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Das ist beim neuen Kuga aber etwas anders, weil es wegen dem Flottenverbrauch und damit zusammenhängend besserer CO2-Werte auf dem Weg zu mehr Elektrifizierung – sprich als Plug-In zur Steckdose – Abhilfe gibt. So bekommt etwa der Zweiliter-Diesel Unterstützung für die 150 PS durch ein Mild-Hybrid-System.

Das heißt, der Motor wird von einem kleinen Elektromotor beim Beschleunigen unterstützt und hilft somit auch kräftig beim Treibstoff sparen. Die 48-Volt-Batterie selbst wird beim Bremsen aufgeladen.

Typenschein

Ford Kuga 2.0-l-EcoBlue ST-Line X

Preis: ab € 38.600,- inkl. Steuern und Abgaben; Testwagenpreis € 44.550,-, einen Kuga gibt es ab € 29.000,-
NoVA/Steuer: 4 % / € 649,44 jährlich
Garantie: 2 Jahre ohne km-Begrenzung, anschl. 3 Jahre bis max. 100.000 km, 12 Jahre gegen Durchrostung

Technische Daten:
Motor: 2,0-l-Diesel EcoBlue Hybrid, 1997 cm³, 110 kW/150 PS bei 3500 U/min, max. Drehmoment 370 Nm bei 2000 U/min
Getriebe: 6-Gang-Handschaltung
Antrieb: Frontantrieb
Höchstgeschwindigkeit: 194 km/h
Beschleunigung 0-100 km/h: 9,6 s
WLTP-Verbrauch: 5,1 Liter
VOLKSBLATT-Testverbrauch: 5,9 Liter
CO2-Ausstoß: 135 g/km
Euro 6d Temp

Eckdaten:
L/B/H: 4626/1882/1666 mm
Radstand: 2710 mm
Eigen-/zul. Gesamtgewicht: 1680/2155 kg
Kofferraum: 502–1534 Liter
Tank: 54 Liter (Diesel)
Reifen: 4 x 225/55 R19 auf 19“-Alus

Sicherheit:
Regelsysteme: ABS/EBD/DSC/TCS/ACC/BSM/RCTA/TSR/LDWS
Airbags: 6

Die neue Kuga-Modellreihe ist übrigens breit gefächert: Neben dem getesteten Zweiliter-Diesel mit 150 PS und Hybrid-Unterstützung gibt es noch zwei weitere Dieselaggregate, zwei Benzinmotoren sowie eine Plug-In-Hybrid im Angebot – da ist mit Sicherheit für jeden der richtige Antrieb dabei.

Um für alle Fahrbahnverhältnisse gerüstet zu sein, gibt es im Kuga fünf verschiedene Fahrmodi: Zur Verfügung stehen Normal, Eco, Sport, Rutschig und Tiefer Schnee/Sand. Gepaart mit der Sechsgang-Handschaltung sorgt das für jede Menge Fahrspaß.

Die Steuerung von Radio- und Navigationsgerät sowie Mobiltelefon lässt sich über einen 8-Zoll-Touchscreen erledigen, der in Augenhöhe am Armaturenbrett angebracht ist.

Der Ford Kuga ST-Line X überzeugt mit einer kompletten Serienausstattung: Mit an Bord sind neben einem adaptiven Tempomat mit Stau-Assistent und Stop-&-Go-Funktion, auch ein aktiver Park-Assistent mit automatischer Ein- und Ausparkfunktion sowie ein Pre-Collision-Assistent samt Auffahrwarnsystem mit Fußgänger- und Fahrraderkennung sowie als Wunschausstattung ein Ausweichassistent.

LED-Scheinwerfer mit dynamischer Leuchtweitenregulierung, Rückfahr- und Frontkamera mit Split-View-Technologie Lenkradheizung, Sitzheizung vorne und auch hinten, eine induktive Ladestation fürs Mobiltelefon, Soundsystem von Bang & Olufsen, Teilledersitze oder 19-Zoll-Aluräder verstehen sich da fast von selbst.

Das Platzangebot ist geradezu phänomenal, die Kniefreiheit im Fond reicht auch für großgewachsene Passagiere aus, ohne die Frontsitze nach vorne schieben zu müssen. Im variablen Kofferraum – die Rücksitze lassen sich geteilt umlegen – kann man wirklich viel verstauen.

Als besonderes Extra freut man sich über die sensorgesteuerte Heckklappe, die sich mittels Fußbewegung unter dem hinteren Stoßfänger betätigen lässt. Das ist besonders dann praktisch, wenn man wegen vieler Einkaufssackerl keine Hand frei hat.

Fazit

Der neue Ford Kuga ist nicht mehr so eckig wie sein Vorgänger und ist jetzt dank seiner Ausstattung ein ideales Familienauto für jeden Anspruch. Vor allem das umweltschonende Mild-Hybrid-System macht Freude und hilft beim auch noch beim Spritsparen.

Allerdings kostet das Wohlfühl-SUV von Ford um rund 10.000 Euro mehr als sein kleinerer Bruder namens Puma.

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