Forderung nach Maßnahmenpaket für Kulturschaffende

Im einem offenen Brief an Bundesregierung, Landeshauptleute und die Bereichssprecher der Parlamentsparteien hat die IG Autorinnen Autoren am Sonntag ein Maßnahmenpaket für die Bereiche Kunst, Kultur und Medien gefordert. Das angekündigte Wirtschaftshilfepaket müsse hier auch den vielen Einzelunternehmen zugutekommen, für diese gehe es “um die Erhaltung der betrieblichen und persönlichen Existenz”.

“Die kulturellen und medialen Einpersonenunternehmen leben mit dem Rücken zur Wand, verlieren sie ihre Aufträge, was derzeit massenhaft der Fall ist, brechen ihnen ihre Existenzen weg”, warnt der Vorsitzende der IG, Gerhard Ruiss. Im Kunst- und Kulturressort müsse umgehend ein Krisenfonds eingerichtet werden. Außerdem müsse sofort die soziale Absicherung dieser Gruppe verbessert werden, es brauche eine Reform der Regelung für Neue Selbstständige und des Künstler-Sozialversicherungsgesetzes, eine Ausweitung der Steuererleichterungen für Künstler und eine Umsetzung der EU-Urheberrechtslinie. Außerdem appelliert die IG an Länder und Bundeseinrichtungen, auf Subventionsrückforderungen zu verzichten.

YT
Video
Ich möchte eingebundene Social Media Inhalte sehen. Hierbei werden personenbezogene Daten (IP-Adresse o.ä.) übertragen. Diese Einstellung kann jederzeit mit Wirkung für die Zukunft in der Datenschutzerklärung oder unter dem Menüpunkt Cookies geändert werden.

Wie ist Ihre Meinung?