SV Ried: Weg für Neuaufstellung ist frei

Fußball-Zweitligist: Nach dem Abgang von Trainer Weissenböck kündigte auch Manager Schiemer seinen Rückzug mit Jahresende an

Nächster Paukenschlag bei der SV Guntamatic Ried. Nach Trainer Thomas Weissenböck am Montag gab nun in einer Klub-Klausur in Geinberg auch Sportdirektor Fränky Schiemer seinen Rücktritt (mit Jahresende) bekannt.

Von Roland Korntner

„Ein zwingender Schritt, um den Klub die Möglichkeit zu geben, sich neu aufzustellen. Dass der Funke wieder überspringt auf das Umfeld, auf die Fans, dass alle an das Ziel Aufstieg glauben“, so Schiemer im Gespräch mit dem VOLKSBLATT. Nur mit diesem Schritt sei „ein richtig neuer Impuls möglich“, glaubt der Ex-Teamspieler. Der Schritt sei ihm „nicht leicht gefallen, aber wohl überlegt und in den letzten Wochen gewachsen.“ Nicht desto trotz stellte er klar: „Ich glaube an die Mannschaft, an die Spieler, dass sie den Aufstieg noch diese Saison schaffen können“, so der 32-Jährige.

Ried-Vorstandsmitglied Roland Daxl ist es „sehr leid um Schiemer, denn er ist intelligent, fleißig und ein akribischer Arbeiter, der seinen Weg machen wird“. In die Trainersuche ist der Noch-Manager laut Daxl eingebunden, Stress machen sich die Rieder dabei keinen. „Der neue Cheftrainer wird spätestens beim Trainingsauftakt im Jänner da sein“, erklärte Daxl.
Und der Nachfolger von Schiemer? „Das ist offen“, deutete Daxl gegenüber dem VOLKSBLATT sogar eine Strukturänderung an. „Nur sieben Klubs in Österreich haben einen Sportdirektor.“ Zunächst gelte die volle Konzentration aber dem letzten Spiel das Jahres, dem Derby beim FC Juniors OÖ am 25. November.