Frankfurter Würstel im Test: Appetitliches Ergebnis

Laut einem Test der Arbeiterkammer OÖ kann man guten Gewissens Frankfurter Würstel aus dem Supermarkt-Regal genießen: Von elf Produkten – ausschließlich Eigenmarken von Lebensmittelketten und Discountern – waren fast drei Viertel auch nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums noch einwandfrei.

Beim Phosphatgehalt gab es keinerlei Beanstandungen. Allerdings weisen Würstel bis zu 303 Kilokalorien und einen hohen Salzgehalt von 1,8 bis 2,7 Gramm pro 100 Gramm auf.

Bei sieben Proben handelte es sich um konventionelle Produkte, bei vier um Bioware. Der Preis lag zwischen 6,85 und 14,96 Euro pro Kilo. Untersucht wurden sie vom Labor der Belan Ziviltechniker-GmbH.

Acht Würstel waren auch nach der Mindesthaltbarkeit sensorisch und mikrobiologisch einwandfrei, bei drei Produkten lag die Anzahl an Milchsäurebakterien bereits deutlich über dem Richtwert und sie rochen säuerlich. Sie wurden daher mit der Note „wertgemindert“ beurteilt.

Auch der Phosphatgehalt wurde unter die Lupe genommen. Laut der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) soll man täglich maximal 40 Milligramm pro Kilo Körpergewicht aufnehmen. Von den am stärksten belasteten Würsteln dürfte ein 25 Kilo schweres Kind demnach vier Stück am Tag essen, ein Erwachsener zwölf.

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Beim Geschmack wurde bei drei Produkten mit Mononatriumglutamat nachgeholfen, in zweien mit Aromen. Eine Packung enthielt den roten Farbstoff Karmin, der pseudoallergische Reaktionen auslösen könne, andere setzten auf Paprikaextrakt oder Rote-Rüben-Pulver, um eine rosa Farbe zu erreichen, so die Konsumentenschützer.

Test im Detail unter ooe.konsumentenschutz.at

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