Franzose Demare gewann zehnte Giro-Etappe

Der Franzose Arnaud Demare hat am Dienstag im Zielsprint die zehnte Etappe des Giro d’Italia für sich entschieden. Demare verwies den Italiener Elia Viviani und den Deutschen Rüdiger Selig auf die Plätze zwei und drei. Viviani belegte schon zum dritten Mal im aktuellen Giro den zweiten Platz.

Geschlagen wurde er in Modena vom 27-Jährigen Demare, der in diesem Jahr noch keinen Sieg auf seinem Konto stehen hatte. Nicht in den Spurt eingreifen konnte der bisher zweifache Etappensieger Pascal Ackermann. Der Deutsche stürzte so wie einige weitere Fahrer einen Kilometer vor dem Ziel. Dadurch verzögerte sich auch die Zielankunft der beiden Österreicher Michael Gogl und Marco Haller, die in der Gesamtwertung weiter zurückfielen und nicht in den Top 100 aufscheinen.

Über 110 Kilometer lang fuhren mit dem Italiener Luca Covili und dem Japaner Sho Hatsuyama zwei Fahrer vor dem Feld. Eine realistische Chance auf den Etappensieg hatte das Duo aber nie, 30 km vor dem Ziel wurden die beiden Ausreißer wieder gestellt.

Das Gesamtklassement präsentiert sich unverändert. Der Italiener Valerio Conti liegt weiterhin 110 Sekunden vor dem Slowenen Primoz Roglic, der nach seinen beiden Siegen in den Zeitfahren der große Favorit auf den Gesamtsieg ist. Das Teilstück vom Mittwoch dürfte erneut eine Angelegenheit für die Sprinter werden. Zwischen Carpi und dem Ziel in Novi Ligure im Piemont liegen 221 km, das Gelände ist fast ausschließlich flach.

Wie ist Ihre Meinung?