Frühlingsmode setzt auf Farbe

Lust auf Farbe? Da haben Sie Glück, denn eines gleich vorweg: Der Modefrühling 2021 wird bunt! Mit den Temperaturen steigt aber auch die Lust auf neue Mode in fröhliche Farben rasant. Neben leuchtenden Tönen wie Rot, Orange und Royalblau liefern die neuesten Laufstegtrends diese Saison vor allem zarte, pastellige Töne. Es ist also für jeden etwas dabei, um sich so richtig frühlingshaft zu fühlen.

Isabel Marant © AFP/Barioulet

Diese Saison gilt: Zeigen Sie sich von Ihrer weichen Seite und tauchen Sie ein in die Welt der zarten Pastelltöne. Die neuen Looks bieten eine große Bandbreite an soften Tönen, die so richtig Lust auf Sommer, Sonne und Sorbet machen.

Galt dabei Zartrosa, Zitronengelb und Himmelblau in der Vergangenheit oft als zu süß und lieblich, beweisen uns jetzt die neuen Kreationen das Gegenteil: Coole Schnitte, lässige Kombinationen und extravagante Accessoires wirken gar nicht kleinmädchenhaft, sondern trendig und chic.

Dabei gilt: Die Kombination macht den Unterschied. Locker-leichte, aber minimalistische Schnitte schaffen den notwendigen Gegenpol zur weichen Farbe. Rüschen, Spitzen und Volants sind hier mit Vorsicht zu genießen. Zum Herantasten an diesen Trend funktioniert am besten ein Teil in Flieder, Mint oder Rosé, am besten kombiniert mit Bewährtem wie Dunkelblau, Grau oder Schwarz.

Je stärker die Sonne scheint, umso weniger mag man die dunklen Basics als Kombipartner und steigt am besten um auf Kombis mit Sand, Hellgrau oder Weiß. Richtig chic wirkt allerdings die Ton-in-Ton-Abstimmung von Kopf bis Fuß. Modeladys, die sich über den Hosenanzug in Gelb, den Jumpsuit in Mint oder die Hosen-Bluse-Kombination in Hellblau trauen, können mit einem tollen, modischen Auftritt punkten.

Brandneu ist dabei das Comeback von Flieder, das lange Zeit zu Unrecht in die Omi-Ecke gedrängt wurde. Nun lässt der zarte Lilaton Frühlingsgesichter erstrahlen, denn diese Farbe steht quasi jedem. Einen ganz neuen Auftritt legt der Farbton „Butter“ hin.

Und auch das vanillige, gebrochene Weiß überzeugt durch einen strahlenden Auftritt der Trägerin. Ein besonderer Hingucker ist neben der edlen Ton-in-Ton-Variante auch die frische Kombination verschiedener Pastelltöne miteinander.

Pure Energie

Wer den Auftritt in Pastelltönen zu weich und sanft findet, greift statt Hellblau zu Royalblau, nimmt Kanarien- statt Zitronengelb und beeindruckt mit Orange oder Tomatenrot statt hellem Rosé. Auch hier gilt: Die Schnitte der farbigen Hosen, Blazer, Blusen und Kleider sind vor allem eines: Schlicht! Outfits mit gleich mehreren, verschiedenen Knallfarben erfordern zwar etwas Mut, sind aber perfekt für den großen Auftritt. Auch edlere Looks leuchten jetzt kontrastreich in Bonbonfarben. Modemutige setzten noch eins drauf und kombinieren eine kräftige Farbe mit einem Pastellton im raffinierten Mix.

Dazwischen

Ihnen sind die kräftigen Töne zu laut, aber eine sanfte Pastellfarbe entspricht noch weniger Ihrem Geschmack? Dafür haben sich die Modedesigner für diese Saison etwas ganz Besonderes einfallen lassen: Zwischentöne sind neue, wunderschöne, fein abgestimmte Nuancen, die die Trägerin, und nicht die Farbe der Kleidung in den Vordergrund stellen. Rauchiges Fuchsia, gedämpftes Rot, verwaschenes Mittelblau und graustichiges Lavendel wirken besonders edel und selbstbewusst. Sehr individuell und außergewöhnlich stellt sich hier der monochrome Look von Kopf bis Fuß dar. Aber auch untereinander können die feinen Farben gemischt werden. So wird Mode zum Genuss!

Keine Farbe

Geradlinig geschnittene, puristische Teile zeigen sich diesen Sommer gerne auch in Sand-, Beige und Khakitönen. Hochwertige Materialien unterstreichen die edle Wirkung noch zusätzlich. Selbstverständlich dürfen auch die Edel-Klassiker nicht fehlen: Weiß von Kopf bis Fuß ist und bleibt der ultimative Sommertag-Look. Netzmaterialien, Spitze, Rüschen und Stickereien nehmen der cleanen Farbe ein wenig von ihrer Härte und passen perfekt zu heißen, unbeschwerten Stunden. Wem das zu viel ist, der kombiniert mit Schwarz. Die kontrastreiche Kombi liegt ebenso im Trend.

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