Fünf Pionierpfarren für Herbst stehen fest

Im September beginnt mit der Vorbereitungsphase für fünf Pionierpfarren die Umsetzung der Pfarrstrukturreform der Diözese Linz.

Die fünf Vorreiter sind die unverändert gebliebenen Dekanate Braunau, Eferding, Schärding und Weyer sowie das Dekanat Linz-Nord ohne die Pfarrgemeinde Puchenau-St. Andreas, die ins neu geschaffene Dekanat Ottensheim gewandert ist.

„Im ersten Jahr wird in jeder der Pfarren ein gemeinsames Pastoralkonzept erarbeitet. Gleichzeitig soll der Pfarrvorstand, bestehend aus dem Pfarrer sowie einem Pastoral- und einem Verwaltungsvorstand, besetzt werden. Im Herbst 2022 werden die Pionierpfarren rechtlich als neue Pfarren errichtet und — unterstützt durch Begleitprozesse — in der neuen Struktur zu arbeiten beginnen. Diesen Umstellungsprozess sollen in fünf bis sechs Jahren alle Dekanate bzw. Pfarren durchlaufen haben“, so Martin Schachinger, Leiter der Stabsstelle Pfarrstruktur.

Als große Herausforderung sieht er die Verschränkung der Abläufe und die Ausbildungsprozesse für haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter. Das Bischöflichen Konsistorium hat am Montag übrigens auch fast alle neuen Dekanatsgrenzen fixiert.

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