Tote bei Überschwemmungen in Indonesien

Bei Überschwemmungen sind im Großraum der indonesischen Hauptstadt Jakarta mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen – sie ertranken oder starben durch Stromschläge. Fast 10.000 Menschen mussten nach dem Regen vom Dienstag ihre überschwemmten Häuser verlassen, wie die nationale Katastrophenschutzbehörde am Mittwoch weiter mitteilte.

In Karawang in der Provinz West-Java standen mehr als 15.000 Häuser unter Wasser. In zentralen Gegenden von Jakarta gingen die Fluten zurück, die Aufräumarbeiten liefen. Im März wird jedoch wieder mit heftigem Regen gerechnet.

Zehn junge Pfadfinder waren am Wochenende getötet worden, als ihre Wandergruppe nahe der Stadt Yogyakarta 560 Kilometer östlich von Jakarta von den Fluten eines Flusses mitgerissen worden war. Heftiger Regen hatte den Fluss über die Ufer treten lassen.

Überschwemmungen und Erdrutsche sind während der Regenzeit in dem südostasiatischen Inselstaat nichts Ungewöhnliches. Sie dauert in der Regel von Oktober bis Februar, in einigen Landesteilen beginnt sie bereits im August. Bei Überschwemmungen waren im Jänner in Jakarta und Umgebung mindestens 66 Menschen ums Leben gekommen.

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