Für Foda überwogen die positiven Aspekte

Fußball-Teamchef ortete aber vor Doppel in der Nations League Verbesserungspotenzial

FUSSBALL: L?NDERSPIEL: ??STERREICH - GRIECHENLAND

Der Deutsche ortete zwar im Hinblick auf die nun wartenden Nations-League-Partien in Nordirland und Rumänien Verbesserungspotenzial, dennoch überwog die Zufriedenheit über den Testspiel-Erfolg.

„Der Sieg war aufgrund der zweiten Hälfte verdient“, betonte der Coach. Foda hatte nach der Pause von einer Dreierkette auf ein 4-2-3-1 umgestellt, was die ÖFB-Auswahl sichtlich beflügelte. „In der ersten Hälfte hat uns das Tempo im Passspiel gefehlt, wir haben nicht gut durch die Linien gespielt, zu sehr in die Breite und nicht vertikal. In der zweiten Hälfte war es viel besser und dynamischer, wir haben viel bessere Möglichkeiten herausgespielt“, erklärte der 54-Jährige.

Die Steigerung lag aber auch an den Einwechselspielern, allen voran Siegtorschütze Christoph Baumgartner. „Er ist ein Spieler, der Tempo hat und im eins gegen eins Lösungen findet. Er bereichert die Mannschaft“, sagte Foda über den Hoffenheim-Profi.

Teamchef-Lob gab es zudem für die ebenfalls eingewechselten Assistgeber Louis Schaub und Michael Gregoritsch sowie für Adrian Grbic, der das zwischenzeitliche 1:1 erzielte. „Er kann Bälle gut behaupten“, meinte Foda.

„Das eigene Tor mit Haut und Haaren verteidigen“

Auch die Moral seiner Mannschaft, die einen Rückstand wettmachte, gefiel dem Teamchef: „Es spricht für die Mannschaft, dass sie nie aufgibt“, meinte Foda, schränkte aber auch ein: „Wir sind mit dem Ergebnis zufrieden, doch mit einigen Phasen des Spiels nicht. Wir können sicher besser spielen.“

Auch das Gegentor ärgerte Foda: „Aus meiner Sicht war es ein klares Foul (Anm.: von Taxiarchis Fountas an Stefan Lainer). Aber der Schiedsrichter hat es nicht gesehen, da muss man weiterspielen und besser verteidigen. Es ist die Aufgabe jedes Spielers, das eigene Tor mit Haut und Haaren zu verteidigen, und das haben wir in dieser Situation nicht gemacht.“

Die Startelf wird ein anderes Gesicht haben

Schon am Freitag erfolgt der Aufbruch Richtung Dublin, am Sonntag kommt es in der Nations League in Belfast zum Duell mit Nordirland. Drei Tage später steigt dann das Gastspiel in Ploiesti gegen Rumänien. In beiden Spielen stehen David Alaba und Xaver Schlager wieder zur Verfügung. Auch Spieler wie Baumgartner, Lainer oder Gregoritsch, die gegen Griechenland eingewechselt worden waren, könnten wieder in die Startformation rücken.

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