Für Mehrheit der Österreicher ist Klimawandel ernsthaftes Problem

Laut Eurobarometer-Umfrage für 15 Prozent sogar größte Schwierigkeit

Rund zwei Drittel der Österreicher halten den Klimawandel für ein „sehr ernstes Problem“. Das ergab eine von der EU-Kommission am Montag veröffentlichte aktuelle Eurobarometer-Umfrage.

Mit 69 Prozent liegt Österreich damit jedoch unter dem EU-Durchschnitt von 78 Prozent und unter dem Wert von 2019 (71 Prozent). Für 15 Prozent der Befragten in Österreich ist der Klimawandel sogar das größte Problem, dem die Welt gegenübersteht. Nur die Verbreitung ansteckender Krankheiten fürchten sie mehr.

Zwei Drittel der Befragten in Österreich waren nach eigenen Angaben der Ansicht, dass Wirtschaft und Industrie für die Bekämpfung des Klimawandels verantwortlich sind, wie es in der Aussendung heißt. Dies entspricht einem Anstieg von 18 Prozentpunkten gegenüber 2019 und liegt über dem EU-Durchschnitt von 58 Prozent.

Gleichzeitig gaben 48 Prozent der Befragten (EU-Durchschnitt: 41 Prozent) an, dass sie persönlich für die Bekämpfung des Klimawandels verantwortlich sind – ein Plus von 15 Prozentpunkten gegenüber 2019.

Großteil unternimmt etwas gegen Erwärmung

71 Prozent der Befragten haben in Österreich nach eigenen Angaben in den vergangenen Monaten Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels (EU: 64 Prozent) ergriffen. Konkret neigen sie dazu, Abfall zu vermeiden sowie mehr biologisch erzeugte Lebensmittel zu kaufen und zu essen.

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