Für Oberstufe FFP2-Pflicht möglich

Derzeit wird zwischen Gesundheits- und Bildungsministerium verhandelt

Ein weiteres „Opfer“ des verlängerten Schul-Lockdowns ist die SARS-CoV-2-Monitoringstudie. Die sogenannte „Gurgelstudie“ an Schulen in ganz Österreich hätte mit der geplanten Rückkehr in den Präsenzunterricht ab 8. Februar fortgesetzt werden sollen. Das Bildungsministerium hat die großangelegte Erhebung an 250 Schulen nun wegen des geplanten Schichtbetriebes vorerst bis zum 8. März unterbrochen. Um asymptomatisch infizierte Schüler herauszufiltern, würden außerdem flächendeckend die Antigenschnelltests („Nasenbohrertests“) eingesetzt.
Ein weiteres „Opfer“ des verlängerten Schul-Lockdowns ist die SARS-CoV-2-Monitoringstudie. Die sogenannte „Gurgelstudie“ an Schulen in ganz Österreich hätte mit der geplanten Rückkehr in den Präsenzunterricht ab 8. Februar fortgesetzt werden sollen. Das Bildungsministerium hat die großangelegte Erhebung an 250 Schulen nun wegen des geplanten Schichtbetriebes vorerst bis zum 8. März unterbrochen. Um asymptomatisch infizierte Schüler herauszufiltern, würden außerdem flächendeckend die Antigenschnelltests („Nasenbohrertests“) eingesetzt. © APA/Hochmuth

Jugendliche ab 14 Jahren müssen seit Montag u.a. im Handel und in öffentlichen Verkehrsmitteln verpflichtend FFP2-Masken tragen.

Mit der geplanten Rückkehr in die Klassen nach den Semesterferien könnten diese auch im Unterricht Pflicht werden. Laut Martin Netzer, Generalsekretär im Bildungsministerium, brauche es aber eine gesetzliche Regelung durch das Gesundheitsministerium, die Abstimmung dazu finde gerade statt.

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Nachgedacht wird dabei über eine generelle Verpflichtung und nicht nur für jene Schüler, die die an den Schulen angebotenen Antigenschnelltests (Nasenbohrertests) nicht nutzen.

Tests freiwillig

Netzer verteidigte, dass auch ungetestete Kinder und Jugendliche am Unterricht teilnehmen dürfen. Der Test sei immerhin nur eine von mehreren Maßnahmen für einen sicheren Schulbetrieb.

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Es gebe für Schüler ab zehn Jahren eine Maskenpflicht, die Schüler würden durch den geplanten Schichtbetrieb zudem relativ weit auseinandersitzen. Er ortet außerdem eine sehr hohe Akzeptanz der Tests unter Schülern und Lehrern.

„Wir haben eher das Problem, dass wir mit der Nachbeschaffung nicht nachkommen als dass diese Tests an den Schulen liegenbleiben.“

Dass die Schulen nach den Semesterferien nicht wie geplant zumindest im Schichtbetrieb wieder Präsenzlehre anbieten könnten, ist für Netzer „vorstellbar“. Das Ministerium habe alles getan, um einen sicheren Schulbetrieb zu gewährleisten.

„Das letzte Wort ist dann bei den Landeshauptleuten gemeinsam mit dem Gesundheitsminister, mit der Bundesregierung die finale Entscheidung zu treffen auf Basis der Infektionszahlen.“

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