Für Woche der Wahrheit muss der LASK nochmal alle Kräfte bündeln

Bei einem Sieg in Tirol würde anschließend der SK Rapid warten

Mit dem Sieg über die Admira hielt der LASK (l. Branko Jovicic) den Europacup-Traum am Leben.
Mit dem Sieg über die Admira hielt der LASK (l. Branko Jovicic) den Europacup-Traum am Leben. © APA/EXPA/Eisenbauer

6:0 und 0:4 — unterschiedlicher hätten die Duelle des LASK mit der WSG Tirol in der Qualifikationsrunde der Fußball-Bundesliga nicht verlaufen können. Wollen die Linzer ihre Chance auf den Europacup wahren, muss im Play-off-Semifinale am Montag (19) am Tivoli ein Sieg her.

In diesem Fall würde in der Woche der Wahrheit am Donnerstag und Sonntag mit Rapid ausgerechnet der langjährige Klub von Trainer Dietmar Kühbauer warten. Damit wollte sich der LASK-Coach aber nicht beschäftigen. „Jetzt über Rapid zu reden, ist genau wurscht“, hatte er schon vor dem Admira-Match im Hinblick auf dieses Szenario gemeint.

Gegen die WSG erwartet der Burgenländer einen „harten Fight, der uns alles abverlangen wird. Es gilt jetzt, alle Kräfte zu bündeln.“ Verteidiger Petar Filipovic hofft, dass die Mannschaft ein anderes Gesicht zeigt als beim letzten Gastspiel in Tirol, dem letzten Match unter Trainer Andreas Wieland. „Wir müssen aus den Fehlern lernen, die wir damals gemacht haben.“

Regeneration angesagt

Das Wochenende wurde vor allem zur Regeneration genutzt. Während die Tiroler in Altach einige Stammkräfte schonten, konnten es die Athletiker beim 3:1 gegen die Admira erst in Hälfte zwei zumindest ein wenig gemächlicher angehen.

„Wenn man weiß, dass man am Montag wieder spielt, macht man den einen Schritt weniger. Wir haben dennoch Selbstvertrauen getankt“, meinte Kühbauer.

Gegen die Admira hatte er im Mittelfeld Hong und Jovicic anstelle von Holland und Michorl, die nach dem Spiel von den Fans gefeiert wurden, was stark nach Abschied roch, aufgeboten.

Für das Tirol-Match ließ er sich aber nicht in die Karten blicken: „Du wirst nicht mit elf Spielern gewinnen, man muss jedem Spieler vertrauen. Die Jungs haben es gut gemacht, für Montag heißt das gar nichts.“

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