Fuglsang nach Königsetappe neuer Dauphine-Spitzenreiter

Der Däne Jakob Fuglsang hat beim Criterium du Dauphine als Zweiter der Königsetappe die Gesamtführung übernommen. Den Sieg auf dem vorletzten Teilstück über drei Pässe von Saint-Genix-les-Villages zur Bergankunft nach Pipay (133,5 km) sicherte sich am Samstag bei wolkenbruchartigem Regen in der Schlussphase der Niederländer Wout Poels.

Der Ineos-Teamkollege des am Mittwoch schwer verletzt ausgeschiedenen Chris Froome setzte sich eine Sekunde vor dem Olympiazweiten Fuglsang und dem zeitgleichen Deutschen Emanuel Buchmann durch. Weitere neun Sekunden zurück folgte ein Trio mit dem bisherigen Spitzenreiter Adam Yates.

Dem Briten aus dem Mitchelton-Team fehlen vor der abschließenden Bergetappe der stark besetzten Tour-de-France-Generalprobe am Sonntag von Cluses nach Champery an zweiter Stelle nur acht Sekunden auf Fuglsang. Der Astana-Profi hat die Dauphine 2017 bereits gewonnen. Gesamtdritter blieb der US-Amerikaner Tejay van Garderen (EF/+ 20 Sek.). Bora-Kapitän Buchmann (21) ist vor Poels (28) nun Vierter.

Felix Großschartner gehörte am Tag nach dem zweiten Platz seines Bora-Stallkollegen Gregor Mühlberger lange einer Ausreißergruppe an. Der Oberösterreicher wurde wie seine Fluchtgefährten aber im Schlussanstieg eingeholt. Bester Österreicher am vorletzten Tag war schließlich Hermann Pernsteiner als 20.

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