Fußball erwacht aus Winterschlaf

Rapid und Salzburg starten mit Europa League, der LASK mit ÖFB-Cup-Viertelfinale

Mit dem Cup-Viertelfinale gegen St. Pölten startet der LASK (Bild: Thomas Goiginger) ins Frühjahr.
Mit dem Cup-Viertelfinale gegen St. Pölten startet der LASK (Bild: Thomas Goiginger) ins Frühjahr. © APA/Oczeret

Von Roland Korntner

Im Schatten der Ski-Weltmeisterschaft erwacht diese Woche der österreichische Klubfußball aus dem Winterschlaf. Den Auftakt machen am Donnerstag der SK Rapid (18.55 Uhr) und RB Salzburg (21 Uhr), die in der Europa League im Einsatz sind. Von Freitag bis Sonntag steht dann das Viertelfinale im ÖFB-Cup auf dem Programm, wo der LASK an einem ungewöhnlichen Termin im Einsatz ist.

Rapid gegen Inter

„Zumindest einen Punkt“, lautet die Zielsetzung des SK Rapid vor dem Europa- League-Duell gegen Inter Mailand. Was zeigt, dass die Favoritenrolle klar an die Italiener vergeben ist. „Gegen solche Gegner zu spielen, ist, egal in welcher Form sie sind, eine super Sache. Es wird für alle Spieler ein Highlight“, freut sich Rapid-Verteidiger Mario Sonnleitner. Die Europacupbilanz gegen italienische Klubs ist allerdings gar nicht einmal so schlecht, wie man gegen so eine Top-Nation vermuten könnte. Die Bilanz in K.o.-Duellen lautet 10:32 — obwohl es in 79 Spielen nur 15 Siege, aber 46 Niederlagen gab.

Brügge gegen Salzburg

„Viele gehen davon aus, dass das eine klare Sache wird. Wir wissen aber, was auf uns zukommt“, erklärte Sportchef Christoph Freund vor dem Hinspiel beim belgischen Meister. Den bezeichnete Freund als „richtig schweren, heimstarken Gegner“, sprach von einer 50:50-Partie: „Das ist keine g’mahte Wiesn.“ Das bestätigt auch ein Blick in die Geschichte, in bisher 49 Europacup-Spielen gegen belgische Klubs gab es 17 Siege, neun Unentschieden, aber 23 Niederlagen. Die Aufstiegsbilanz in K.o.-Duellen lautet 7:12.

LASK gegen St. Pölten

High Noon für den LASK. Zur ungewöhnlichen Anstoßzeit von 12 Uhr empfangen die Athletiker am Samstag im Cup-Viertelfinale den SKN St. Pölten. „Eine Vorgabe des ORF“, verweist Pressesprecher Georg Hochedlinger auf die TV-Liveübertragung. Und die wird in den Wintersport eingebettet — zwischen die beiden Durchgänge des WM-Slaloms der Damen. Weil ab 16 Uhr auch noch ein Skispringen in Willingen und anschließend das WM-Studio warten, lief es eben auf 12 Uhr hinaus. „Kein Problem, wir haben den Ablauf schon im letzten Testspiel gegen Amstetten (5:0/Anm.) simu-liert“, so Hochedlinger. Und unabhängig davon ist ohnehin klar: Für die Elf von Oliver Glasner ist das Halbfinale das erklärte Ziel.