Gary Numan: Intruder

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Die Liste der Popstars, die Gary Numan als einen ganz entscheidenden Einfluss für ihre Karriere angeben, ist lang — sehr lang.

Sie reicht von so unterschiedlichen Akteuren wie Tears for Fears, Lady Gaga und Afrika Bambaataa bis hin zu Nine Inch Nails, Marilyn Manson und den Smashing Pumpkins. Doch nach drei Nummer-Eins-Alben in seiner britischen Heimat Ende der 70er und Anfang der 80er ging es steil bergab.

Nun legte er sein neues Album „Intruder“ vor. Es vereint, was die Faszination an den über 40 Jahre alten Erfolgsalben von Gary Numan (teilweise mit seiner Band Tubeway Army) ausgemacht hat: Mutige Soundauswahl, wuchtige Produktion, eine einzigartige Interpretation und ein treffsicheres Songwriting, was im Genre Elektropop viel zu oft vernachlässigt wird.

Würden dieser Tage etwa Depeche Mode einen Titel wie die Singleauskopplung „Saints and Liars“ herausbringen, wäre ihnen ein kollektiver Lobgesang sicher. Da mag es wie Ironie klingen, wenn Numan heute erzählt, dass die Depeche-Mode-Platte „Songs of Faith and Devotion“ von 1993 schließlich für ihn den Ausschlag gab, sich fortan doch lieber als Freizeitmusiker zu sehen.

Für nicht wenige DM-Fans endete mit jenem Album die goldene Ära ihrer Lieblingsband. Für Gary Numan hat sie nach einer Durststrecke von über einem Jahrzehnt dagegen musikalisch noch einmal begonnen.

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