Gegen Sturm um drei Punkte und Extraurlaub

Marko Raguz sorgte gegen Sporting für den 3:0-Schlusspunkt und ist schon wieder auf Sturm Graz fokussiert.
Marko Raguz sorgte gegen Sporting für den 3:0-Schlusspunkt und ist schon wieder auf Sturm Graz fokussiert. © APA/EXPA-Eisenbauer

„Wir werden erst realisieren, was wir geschafft haben, wenn wir in der Weihnachtsstube sitzen und den Urlaub genießen“, meinte LASK-Jungstürmer Marko Raguz nach dem 3:0 über Sporting. „Jeder kann stolz sein, das ist nichts Alltägliches.

Jeder von uns hat so einen großen Schritt nach vorne gemacht“, strahlte auch Flügelflitzer Reinhold Ranftl: „Man sieht: mit Leidenschaft und Kampfgeist schlägt man auch Stars.“ Und der Gruppensieg soll noch nicht die Endstation gewesen sein: „Wir haben den LASK sehr gut präsentiert, hätten uns das nicht erträumen können. Aber die Reise ist noch nicht zu Ende, wir haben noch was vor“, erklärte Kapitän Gernot Trauner selbstbewusst. Der Auslosung am Montag sehen die Athletiker ziemlich gelassen entgegen: „Es gibt keine schlechten Gegner mehr, wir nehmen, was kommt“, so Ranftl.

Zuvor wartet aber ohnehin am Sonntag (17 Uhr) noch das letzte Match des Jahres, der Bundesliga-Schlager gegen Sturm Graz: „Wir werden noch einmal alles raushauen, damit die drei Punkte zu Hause bleiben“, versicherte Coach Valerien Ismael. Wohl wissend, dass sich der LASK „daheim gegen Sturm immer schwer getan hat“. Aber auch für zusätzliche Motivation ist gesorgt. „Die Mannschaft hat sich schon freie Tage erspielt und jetzt gibt es noch eine Chance für einen weiteren Tag“, grinste Ismael. Soll heißen: Der Trainingsstart erfolgt nicht am 6., sondern am 9. oder 10. Jänner.

Wie ist Ihre Meinung?