Geld muss in Regionen ankommen

LH Stelzer und Ministerin Edtstadler besprachen EU-Aufbauplan

Die Corona-Krise könne man nur „mit vereinten Kräften bewältigen“, so LH Stelzer und Ministerin Edtstadler, die gleichzeitig „die enge Zusammenarbeit zwischen Bund und Ländern“unterstrichen.
Die Corona-Krise könne man nur „mit vereinten Kräften bewältigen“, so LH Stelzer und Ministerin Edtstadler, die gleichzeitig „die enge Zusammenarbeit zwischen Bund und Ländern“unterstrichen. © Land OÖ/Mayrhofer

Rund drei Milliarden Euro an Finanzhilfen kann Österreich aus dem nationalen Aufbau- und Resilienzplan der EU lukrieren, um damit die Auswirkungen der Corona-Pandemie zu bekämpfen.

In der Bundesregierung ist für die Koordinierung Kanzleramtsministerin Karoline Edtstadler zuständig, der LH Thomas Stelzer am Freitag bei ihrem Besuch in Linz eine klare Botschaft mit auf den Weg gab.

„Für mich ist es wichtig, dass das Geld in den Regionen unseres Bundeslandes ankommt und die Menschen vor Ort davon profitieren“, so Stelzer. Mit dem Geld aus dem Aufbauplan sollen insbesondere Reformen angestoßen werden und Zukunfts-Investitionen getätigt werden.

Für Stelzer hat die Corona-Krise zwar gezeigt, „welche Bedeutung die EU hat“, die Krise habe aber auch gezeigt, „dass sie sich weiterentwickeln muss“. Dabei, so der Landeshauptmann, sollen vor allem die Bürgerinnen und Bürger in den Gemeinden gehört werden — weshalb Edtstadler, wie ausführlich berichtet, die Initiative „Europa-Gemeinderäte“ gestartet hat.

In jeder der 2095 österreichischen Gemeinden soll es mindestens einen Europa-Gemeinderat geben, wobei Edtstadler Oberösterreich diesbezüglich „auf einem guten Weg“ sieht, gebe es doch schon in 241 Kommunen einen Europa-Gemeinderat.

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Es brauche deren Mitwirkung, damit der von der EU mit der Zukunftskonferenz gestartete Reformprozess auch bei den Menschen ankomme.

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