Gemeinsam wieder in die Spur finden

Bundeskanzler Kurz und Landeshauptmann Stelzer kämpfen für wirtschaftliches Comeback des Landes

Wirtschaftslandesrat Markus Achleitner, Landeshauptmann Thomas Stelzer, Herbert Eibensteiner, Vorstandsvorsitzender der voestalpine AG und Bundeskanzler Sebastian Kurz (von links) bei einem Betriebsbesuch der voestalpine AG in Linz. © APA/BKA/Tatic

Das Ankurbeln der Wirtschaft um Arbeitsplätze zu sichern, sowie breite Steuerentlastungen für die Menschen im Land standen im Mittelpunkt eines Betriebsbesuches bei der voestalpine AG sowie eines Arbeitsgespräches von Bundeskanzler Sebastian Kurz und Landeshauptmann Thomas Stelzer in Linz.

„Damit Arbeitsplätze gesichert werden, muss die Wirtschaft wieder durchstarten können“, betonten Kurz und Stelzer.

Drei-Säulen-Programm

Die Voraussetzungen dafür sollen insbesondere drei Maßnahmen schaffen. So soll eine breite Steuerentlastung für die Menschen im Land den Konsum wieder in Schwung bringen, zudem eine Entlastung und Steueranreize die heimischen Betriebe unterstützen sowie Investitionen in Regionalisierung und Klimaschutz getätigt werden.

„Wir müssen die Gesundheit schützen, aber jetzt auch alles daransetzen, den Wirtschaftsmotor wieder zum Brummen zu bringen, um Arbeitsplätze zu sichern. Unser Ziel heißt: Oberösterreich wieder stark machen“, erklärte Stelzer.

Dazu beitragen soll insbesondere auch das mit 580 Millionen Euro dotierte oberösterreichische Hilfspaket, das zusätzlich zur Unterstützung seitens des Bundes geschnürt wurde. „Wir können in Oberösterreich und Österreich mehr tun als andere Länder, weil wir in guten Zeiten vorgesorgt haben.“

Bundeskanzler Kurz bestätigte die Ausführungen Stelzers. „So erfolgreich wir es gemeinsam geschafft haben, die Zahl der Neuinfektionen zu verringern, genauso erfolgreich wollen wir jetzt damit sein, ein wirtschaftliches Comeback für Österreich zu schaffen. Unser Ziel ist es, den Standort Österreich zu alter Stärke zurückzuführen und so viele Menschen wie möglich in Beschäftigung zu bringen“, betonte Kurz.

Die rasche Umsetzung von Infrastrukturprojekten soll ein Schlüssel zu künftigem Aufschwung sein, so Stelzer. „Diese kurbeln die Wirtschaft an und entlasten die Pendlerinnen und Pendler.“

In Oberösterreich sind das etwa die Stadtbahn für den Großraum Linz, die Ostumfahrung oder der Westring.

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