Genf im Zeichen der E-Autos

Die Geneva International Motor Show wirft ihre Schatten voraus. Auf der wichtigsten Frühjahrsmesse in Europa dreht sich – trotz einiger Absagen – der Großteil um die E-Mobilität.

Das Palexpo-Gelände, auf dem vom 7. bis 17. März 2019 der Auto-Salon stattfindet, liegt nur einen großen Spaziergang vom Genfersee entfernt. Dessen Wasserstand wird vom Kraftwerk Barrage du Seujet reguliert, welches rund 21,1 Millionen Kilowattstunden pro Jahr erzeugt. Mit dieser Menge könnte man die Batterie des neuen ABT e-Transporters mehr als eine halbe Million Mal aufladen beziehungsweise fast 3000 Mal um die Erde fahren.

Doch nicht nur ABT, auch andere Hersteller zeigen ihre Elektrofahrzeuge, beispielsweise BMW den 330e, Peugeot den e 208, Daimler die elektrisch betriebene Konzeptstudie EQV, Honda den sogenannten e Prototype, Subaru zwei mit e-Boxer ausgestatteten Fahrzeugmodelle, Kia ein viertüriges Konzept-E-Auto sowie Skoda seine rein elektrische Konzeptstudie namens Vision iV. Darüber hinaus wird erstmals in Europa das erste elektrisch betriebene Motorrad von Harley-Davidson zu sehen sein: Die LiveWire, die noch dieses Jahr auf den Markt kommen soll.

Genf ist aber auch von Absagen geprägt; so fehlen beispielsweise Opel, Volvo, Hyundai und Ford.