NÖ: Gesunkene Wahlbeteiligung

In St. Pölten fand gestern die Neuwahl des Gemeinderates statt, zu der 46.621 Frauen und Männer aufgerufen sind.

In Zeiten der Corona-Pandemie wurde die Rekordzahl von 12.598 Wahlkarten ausgegeben, die Wahlbeteiligung sank in der nö. Landeshauptstadt trotzdem um 7,7 Prozentpunkte auf 56 Prozent.

Das Ergebnis im Detail: Die SPÖ unter Bgm. Matthias Stadler hat ihre absolute Mehrheit wie erwartet verteidigt. Sie verliert zwar im Vergleich zu 2016 drei Prozentpunkte, stellt aber mit 56 Prozent 25 der 42 Mandate im Gemeinderat (-1). Die ÖVP unter Vizebürgermeister Matthias Adl erreicht diesmal 22,7 Prozent, das ist ein Plus von 2,5 Prozentpunkte und und zehn Mandate (+1).

Großer Verlierer ist die FPÖ, sie rutschte auf 8,9 Prozent ab, das ist ein Minus von 5,8 Prozentpunkte. Die FPÖ hat nur mehr drei statt sechs Sitze im Gemeinderat. Die Grünen haben sich hingegen stark gesteigert und erreichen diesmal 8 Prozent (plus 5,3) bzw. 3 Mandate (+2).

Die Neos konnten sich auf 3,2 Prozent fast verdopplen und ziehen mit einem Mandat erstmals ins Rathaus ein. Im Stadtsenat stellt die SPÖ wie bisher acht Vertreter, die ÖVP ebenfalls unverändert drei. Die FPÖ muss einen ihrer bisher zwei Sitze an die Grünen abgeben.

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