Gloria-Filmpreise an zentrale Vertreterinnen der Branche

Filmkünstlerin Mara Mattuschka gehört zu jenem Quartett von weiblichen Filmschaffenden, das heuer bei den zum zweiten Mal verliehenen FC Gloria Filmpreisen geehrt wird. Die 2018 eingeführte Auszeichnung richtet sich speziell an Frauen der heimischen Branche und wird in vier Kategorien vergeben. Wegen des Coronavirus musste man heuer allerdings auf eine Preisgala verzichten – und setzte am Freitagabend kurzerhand eine Onlineverleihung aus dem Wiener Stadtkino an.

Organisiert wird die biennal verliehene Auszeichnung vom titelgebenden Frauenvernetzungsverein FC Gloria, der sich um alle Gewerke der Filmbranche kümmert. Gerade heuer habe sich in der Covid-Situation gezeigt, dass Frauen wieder vermehrt von den zusätzlichen Belastungen betroffen waren, so die Verantwortlichen. Hier einen gesellschaftlichen Bewusstseinswandel mitzubefördern, das sollen auch die Filmpreise leisten.

So geht die „Gloriette“ für eine Filmemacherin aus dem experimentellen Bereich an Mara Mattuschka. Sie erhält wie ihre Kolleginnen neben dem Preisgeld von je 5.000 Euro und einem Gutschein auch eine von Katrina Daschner gestaltete Skulptur.

Der „Gloria“-Preis an eine Frau über 40 Jahren aus dem Filmsektor geht indes an die Kamerafrau Christine A. Maier („Quo vadis, Aida?“), während sich Oberbeleuchterin Kim Jerrett über den Gloriosa Spotlight freuen kann. Und schließlich erhält Tonmeisterin Nora Czamler den Louise-Fleck-Preis.

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