Grasser-Prozess wird mit Telekom-Zeuge fortgesetzt

Am morgigen Dienstag geht der Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser, Walter Meischberger, Peter Hochegger und andere im Wiener Straflandesgericht nach einer längeren Weihnachtspause weiter. Zunächst geht es aber bei den Zeugeneinvernahmen nicht um die Buwog oder die Linzer Causa Terminal Tower, sondern um die Causa Telekom.

Die Causa Telekom ist ein in den Prozess integriertes Anklagefaktum gegen Meischberger, Hochegger und Ex-Telekom-Vorstand Rudolf Fischer. Der frühere Telekom-Manager Gernot Schieszler ist am Dienstag als Zeuge geladen. Der ehemalige Telekom-Vorstand Schieszler war im Telekom-Prozess, in dem es um Parteienfinanzierung ging, Kronzeuge der Anklage.

Am Mittwoch wird ein weiterer Zeuge befragt, für Donnerstag sind dann drei Zeugen geladen. Der Korruptionsprozess hatte am 12. Dezember 2017 begonnen. Heuer sind Prozesstage bis Ende April anberaumt, dann könnte ein erstinstanzliches Urteil des Schöffensenats unter Vorsitz von Richterin Marion Hohenecker fallen.

Am letzten Prozesstag vor Weihnachten, dem 132. Tag im Verfahren im Wiener Straflandesgericht, war der Banker Julius Meinl per Videokonferenz als Zeuge befragt worden.

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