Grenzöffnung: Ein wichtiger Impuls für den Standort Oberösterreich

Im Land ob der Enns bewertet man die vollständige Reisefreiheit zu fast allen Nachbarländern Österreichs sehr positiv

Der EU-Beitritt war für das schöne Land Oberösterreich wie ein Lotto-Sechser, sind sich LH Thomas Stelzer (rechts) und Europa-LR Markus Achleitner einig.
Der EU-Beitritt war für das schöne Land Oberösterreich wie ein Lotto-Sechser, sind sich LH Thomas Stelzer (rechts) und Europa-LR Markus Achleitner einig. © Land OÖ/Mayrhofer, Archiv/aha

In Oberösterreich bewertet man die Grenzöffnungen zu allen österreichischen Nachbarn – mit Ausnahme Italiens – sehr positiv.

„Gerade für den Wirtschaftsstandort Oberösterreich hat diese Entscheidung enorme Trageweite“, sagte Landeshauptmann Thomas Stelzer, der positive Signale besonders für Betriebe in den grenznahen Gebieten des Mühl- und Innviertels ortet.

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Oberösterreich sei das Exportbundesland Nummer eins, das man „nur mit offenen Grenzen und einer Rückkehr zur vollständigen Reisefreiheit wieder stark machen“ könne.

Über einen „weiteren wichtigen Schub für die Tourismuswirtschaft“ freute sich Wirtschafts- und Tourismuslandesrat Markus Achleitner. Rund die Hälfte der Touristen seien im vergangenen Sommer aus dem Ausland nach Oberösterreich gekommen.

„Unsere Hartnäckigkeit für eine vorzeitige Grenzöffnung hat sich ausgezahlt“, betonte auch WKOÖ-Präsidentin Doris Hummer: „Wir leben als kleine offene Volkswirtschaft sehr stark von der Auslandsnachfrage und dazu braucht es offene Grenzen“.

Freude gibt es auch in den Grenzregionen: An der Grenze zu Bayern haben viele ihre Angehörigen und Freunde wochenlang nicht gesehen, sagten LAbg. Ferdinand Tiefnig und Bundesrätin Bgm. Andrea Holzner.

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