Grenzöffnung: Italien sieht keine Gefahren für öffentliche Gesundheit

Italien sieht keine Gefahren für die öffentliche Gesundheit durch eine Aufhebung der Reisefreiheit. „Es bestehen keine Gefahren, wenn wir uns an die Regeln halten“, sagte der italienische Außenminister, Luigi Di Maio, im Interview mit der Tageszeitung „Corriere del Veneto“ (Donnerstagsausgabe). „Der Fremdenverkehr muss neu starten. Ab dem 15. Juni wird die Grenzöffnung möglich sein“, so Di Maio.

Italien wehre sich gegen bilaterale Abkommen zwischen EU-Staaten im Tourismusbereich, da dies gegen die EU-Prinzipien verstoßen und einzelne Länder wie Italien benachteiligen würde.

Di Maio bezeichnete die Gespräche, die er mit seinem österreichischen Amtskollegen Alexander Schallenberg (ÖVP) geführt habe, als „positiv“. „Ich habe öfters mit Schallenberg telefoniert. Er ist sich der Bedeutung des freien Personenverkehrs bewusst“, erklärte der italienische Außenminister.

Ab dem 3. Juni soll Reisefreiheit unter italienischen Regionen ohne Einschränkungen möglich sein. Ab dem selben Tag dürfen Ausländer wieder nach Italien reisen, ohne sich einer zweiwöchigen Quarantäne unterziehen zu müssen. Damit erhofft sich Italien einen Neustart des Tourismus.

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