Große Freude über baldige Öffnungen

Gastronomie, Hotellerie und körpernahe Dienstleistungen begrüßen Öffnungen ab 19. Mai

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Die am Montag angekündigten Öffnungsschritte haben erwartungsgemäß zu freudigen Reaktionen bei Gastrobetrieben, der Hotellerie, aber auch bei den körpernahen Dienstleistern geführt.

„Wir freuen uns sehr, dass wir endlich aufsperren können“, so WKÖ-Gastronomieobmann Mario Pulker in einer ersten Reaktion.

Freude über Selbsttests

Auch die Branchenvertreter der körpernahen Dienstleister begrüßten die Entscheidung. „Unsere Betriebe haben als Vorreiter des Eintrittstestens den Nachweis erbracht, dass sicheres Öffnen funktioniert. Wir sind sehr froh, dass diese Vorbildwirkung weitere Öffnungsschritte nun auch in anderen Branchen ermöglicht hat“, so Dagmar Zeibig und Wolfgang Eder. Vor allem die Möglichkeit der kontrollierten Selbsttests sehen sie als große Erleichterung.

In der Hotellerie hofft man nach der Rückkehr zu mehr Normalität gar auf einen „super Sommer“. „Während wir hinter den Kulissen noch vieles für den 19. Mai vorbereiten, vom Onboarding der Teams über letzte Bestellungen bis hin zu den Hygiene-Maßnahmen, kommen auch immer mehr Buchungen herein“, so ÖHV-Präsidentin Michaela Reitterer.

Unklar sei aber noch, wann die Gastgeber wie viele Tests bekommen und Fragen zum digitalen Grünen Pass gibt es dennoch zu bedenken. Wenn dies geklärt sei, stehe einem Super-Sommer für die Gäste nichts im Weg“, ist Reitterer zuversichtlich.

Probleme für Kleinere

Robert Seeber, Obmann der Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft, macht aber auch auf Schwierigkeiten aufmerksam. Nicht für alle sei das Öffnen mit den aktuellen Vorgaben wirtschaftlich.

„Auch wenn wir die baldige Öffnung natürlich prinzipiell begrüßen, ist ein wirtschaftliches Öffnen für einen Großteil unserer Betriebe aufgrund der strengen Auflagen kaum möglich“, so Seeber.

Vor allem die 20-Quadratmeter-pro-Person-Regelung stelle ein massives Problem für kleine Betriebe dar, wie zum Beispiel Fitness-, Pilates- und Yogastudios sowie Tanzschulen, aber auch Bäder und Thermen, gibt Seeber zu bedenken.

WKO-Präsident Harald Mahrer betonte die Bedeutung der Öffnung für die Betriebe. „Damit gewinnen wir ein Stück weit Freiheit zurück, das für das wirtschaftliche Überleben unserer Betriebe und tausender Jobs quer durch alle Branchen und das ganze Land so dringend notwendig ist“, so Mahrer. „Gerade für die Tourismus- und Freizeitbetriebe ist diese Sommersaison überlebenswichtig“, betonte der WKÖ-Chef.

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