Großhandelspreise sanken im Mai um 7,9 Prozent im Jahresvergleich

Die Großhandelspreise sind im Zuge der Coronakrise auch im Mai weiter gesunken. Der Index der Großhandelspreise betrug nach vorläufigen Berechnungen der Statistik Austria für den Berichtsmonat 99,4 Indexpunkte.

Verglichen mit Mai 2019 entspricht das einem Rückgang von 7,9 Prozent. Zum Vormonat April 2020 fiel der Index um 0,7 Prozent.

Einen stärkeren Preisrückgang zum Vorjahr hatte es zuletzt im August 2009 mit minus 8,6 Prozent gegeben. Im April 2020 lag die Jahresveränderungsrate bei minus 6,9 Prozent.

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Benzin und Diesel viel billiger

Stark gesunken im Vergleich zu Mai 2019 sind die Preise für sonstige Mineralölerzeugnisse (-45,5 Prozent), Motorenbenzin inkl. Diesel (-28,8 Prozent), Altmaterial und Reststoffe (-19,2 Prozent) sowie Gummi und Kunststoffe in Primärformen (-15,3 Prozent). Einen deutlichen Preisrückgang verzeichneten auch Häute, Felle und Leder (-13,0 Prozent), lebende Tiere (-7,4 Prozent), feste Brennstoffe (-7,3 Prozent) sowie Eisen und Stahl (-7,2 Prozent).

Die stärksten Verteuerungen gab es bei Uhren und Schmuck (+18,1 Prozent), Zucker, Süßwaren und Backwaren (+4,7 Prozent), Spielen und Spielwaren (+3,9 Prozent), Anstrichmitteln (+3,5 Prozent) sowie sonstigen Baustoffen (+3,3 Prozent).

Gegenüber dem Vormonat April 2020 nahmen die Preise für sonstige Mineralölerzeugnisse (-3,3 Prozent), Gummi und Kunststoffe in Primärformen (-3,0 Prozent) sowie Motorenbenzin inkl. Diesel (-2,0 Prozent) ab.

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