„Gründungsboom hält zukunftsfit“

Oberösterreich ist ein guter Nährboden für innovative Start-ups

Edeltraud Stiftinger, Geschäftsführerin aws, Markus Achleitner und Doris Hummer (v.l.).
Edeltraud Stiftinger, Geschäftsführerin aws, Markus Achleitner und Doris Hummer (v.l.). © Land OÖ/Kauder

Runtastic, Robart, Storyblok – sie alle zählen zu den erfolgreichen Start-ups des Innovationsinkubators tech2b des Landes OÖ, eines der sechs österreichischen AplusB-Zentren.

„Gründungsboom hält zukunftsfit“, so Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner über den Standort Oberösterreich als guten Nährboden. So stieg etwa im Krisenjahr 2020 die Zahl der Neugründungen um acht Prozent auf über 6.000.

Technologie im Fokus

„In Oberösterreich wurden mit dem AplusB-Förderungsprogramm bereits 350 Teams begleitet“, fügt Edeltraud Stiftinger, Chefin der Austria Wirtschaftsservice Gesellschaft mbH (aws) hinzu.

Bisher sind dadurch bis zu 200 High-Tech-Unternehmen in Oberösterreich entstanden. Nun wurden die AplusB-Zentren im Auftrag der aws in einer Studie der Joanneum Research Forschungsgesellschaft auf ihre Wirkung untersucht.

Die Ergebnisse aus Oberösterreich: Ein Drittel der Start-ups ist im Bereich Informationstechnologie tätig, dahinter folgen Industrie 4.0, Kreativwirtschaft und Medizintechnik.

Zudem werden hierzulande besonders viele technologie-orientierte Unternehmen betreut. Positiv hervorgehoben wird auch die Frauenquote.

„Die Verdoppelung des Frauenanteils von 9 auf 17 Prozent bei den Start-Ups zeigt, dass immer mehr Frauen auch für die MINT-Fächer gewonnen werden können“, betonte WKOÖ-Präsidentin Doris Hummer.

Die Wirtschaftskammer ist von Beginn an Gesellschafter von tech2b und unterstützt angehende Unternehmer mit dem Gründerservice sowie der Plattform hub,ert.

Zudem sind laut Studie drei Viertel der tech2b-Start-ups sieben Jahre nach Gründung noch aktiv.

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