G’schichten von Dahoam – Teil 10

Das VOLKSBLATT startet einen Leseraufruf, um etwas Licht ins Dunkel zu bringen, wie es anderen in diesem veränderten Alltag in den eigenen vier Wänden geht.

Wenn Sie also die Couch im Wohnzimmer bereits zum Home-Office umfunktioniert haben oder Sie sich etwa gar in (verordneter) häuslicher Quarantäne befinden und sich aus diesem Grund einmal wieder einen dicken Roman aus dem verstaubten Bücherregal zu Gemüte führen: Lassen Sie uns und unsere Leser teilhaben an Ihrem Leben dahoam.

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Schicken auch Sie uns Ihre Bilder bzw. Videos mit einem kurzen Text an dahoam@volksblatt.at.

Wir werden dann ausgewählte „G’schichten von Dahoam“ in der Zeitung bzw. online veröffentlichen.

Mit Ihrer Einsendung bestätigen Sie, dass die Fotos honorarfrei sowie frei zur Veröffentlichung sind und die Abgebildeten mit einer Veröffentlichung einverstanden sind.


G’stanzln von Dahoam

Im Kampf gegen das Corona-Virus sind Oberösterreich und Österreich durchaus gut unterwegs. Das ist erfreulich und erlaubt auch in harten Zeiten etwas Humor.

Angesichts der beschränkten Kontaktmöglichkeiten wird auch das gemeinsame Singen im Familienkreis wiederentdeckt. So auch bei unserem „Reim-Meister“ Harald Semper, natürlich in seinem ganz persönlichen Stil. Deshalb erscheint ab sofort vorerst täglich ein bekanntes Lied mit einem der aktuellen Lage angepassten Text. „Diese neuen Volks- und Kinderlieder sollen aufmuntern“, erläutert Semper sein Motto. Zur späteren Erinnerung an diese Minuten empfiehlt er außerdem „die Aufzeichnung per Video und/oder fotografisches Festhalten des Chorgesangs“.

Lassen Sie, liebe Leser, uns an ihren Gesangsstunden teilhaben, und schicken Sie uns Ihre Bilder bzw. Videos mit einem kurzen Text an dahoam@volksblatt.at.


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Der Song „Papas Homeoffice“

Mit einem der aktuellen Corona-Krise geschuldeten Song sorgt Andreas Eckerstorfer aus Bad Leonfelden für Furore: Das selbst komponierte Lied über „Papas Homeoffice“ ist dafür verantwortlich, dass der Verwaltungsdirektor des Gesundheits- und Reha-Hotels Vortuna und Aufsichtsratsvorsitzende der Tourismus-Region Mühlviertler Hochland zahlreiche Fans im Internet hat. „Ich hab nach vielen Jahren wieder einmal zur Gitarre gegriffen und meinen Zugang zu den aktuellen Geschehnissen in das Lied gegossen“, erläutert der Bad Leonfeldner die Entstehung des Songs.


Coronalied für die Schule

Till Mairhofer ©privat

Von Till Mairhofer*
(Nach der Melodie von »Marmor, Stein und Eisen bricht«)

  1. Weine nicht, wenn die Schule schließt, dam dam, dam dam,
    es gibt etwas, das zu dir fließt, dam dam, dam dam.
    Marmor, Stein und Eisen bricht, WhatsApp, E-Mails aber nicht!
    Bis Corona geht vorbei, bleiben wir uns treu.
  2. Kann ich einmal nicht bei dir sein, dam dam, dam dam,
    deck ich mit Arbeitsaufgaben dich ein, dam dam, dam dam.
    Schläfst du auch täglich nur im Bett,
    per E-Mail bleibt dein Lehrer nett.
    Doch alles, alles geht vorbei,
    dann hast du nicht mehr frei.
  3. Bring ich Herrn Faßmanns Grüße dir, dam dam, dam dam,
    stehen Zweimetervier in der Tür, dam dam, dam dam.
    Leicht hält er den Abstand ein,
    doch viele Lehrer sind zu klein.
    So sitzen wohl alle in einem Boot,
    mit unterschiedlich großer Not.

* Till Mairhofer ist Lehrer für Deutsch und Musik an der MS Bad Hall, Literaturpädagoge und Schriftsteller. Der Song ist auch auf auf YouTube zu finden unter dem Stichwort „Till Mairhofers Coronalied“.

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