Gute Noten für geriebenen italienischen Käse

Grana Padano

Grana Padano oder Parmigiano Reggiano darf auf einer italienischen Pasta nicht fehlen. Wem das Reiben zu lästig ist, kann die beiden italienischen Hartkäse auch bedenkenlos gerieben kaufen, ergab ein Test der Arbeiterkammer Oberösterreich. Zehn von zwölf der untersuchten Fertigprodukte zum Drüberstreuen waren auch am Ende der Mindesthaltbarkeit noch genießbar, so das am Mittwoch präsentierte Ergebnis.

Die Konsumentenschützer haben im Labor neun Sorten Grana Padano und drei Sorten Parmigiano Reggiano untersucht. Die Preisspanne der ausgewählten Produkte lag zwischen 1,33 und 4,23 Euro pro 100 Gramm. Da geriebener Käse wegen der vielen kleinen Raspeln eine vielfach größere Oberfläche im Vergleich zu Käse im Ganzen besitze, könnten die Fertigprodukte schneller von Keimen befallen werden, so die AK.

Mehr als 80 Prozent der Proben lieferten aber auch kurz vor Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatum ein gutes Testresultat. Bei sieben der zwölf Proben zeigten die Laboranalysen ein ausnahmslos einwandfreies Ergebnis. Drei Erzeugnisse wiesen geringfügige sensorische und mikrobiologische Mängel auf, wurden aber noch als einwandfrei bewertet.

Die beiden restlichen Käseraspel erhielten ein „wertgemindert“, da zum einen der Richtwert für Schimmelpilze überschritten war und zum anderen ein muffiger Geschmack registriert wurde. Zudem stellten die Experten bei einer dieser Proben noch eine erhöhte Anzahl an Hefen fest.

Die Konsumentenschützer raten daher, den Rest von geriebenem Käse luftdicht und vor Feuchtigkeit geschützt in einem verschließbaren Gefäß im Kühlschrank aufzubewahren. So bliebe der Käse meist wenige Wochen haltbar. Eingefroren halten sich die Raspel mehrere Monate.

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