Guter Sonnenschutz laut Test nicht teuer

Man sollte mit der Sonnencreme nicht sparen © APA/ANDREAS LANDER

Guter Sonnenschutz muss nicht teuer sein. Das zeigt ein Test des Magazins „Konsument“ und der Stiftung Warentest, über den die Arbeiterkammer Oberösterreich am Dienstag informierte.

13 von 16 getesteten Produkten überzeugten beim UV-Schutz, drei – alle im oberen oder mittleren Preissegment – fielen bei diesem Kriterium durch. In zwei Fällen gab es Abwertungen wegen bedenklicher Inhaltsstoffe.

An der Hälfte der getesteten Produkte hatten die Prüfer gar nichts auszusetzen. Eine Gel-Creme enthielt den UV-Filter Homosalat, der im Verdacht steht, das Hormonsystem zu beeinflussen. Eine andere wies vergleichsweise hohe Mengen an Benzophenon, das möglicherweise die Entstehung von Krebs begünstigt, auf.

Von jenen Produkten, die „sehr gut“ beurteilt wurden, war die Hälfte um weniger als 5 Euro pro 100 Milliliter zu haben. Bei den Durchfallern lag der Preis für diese Mengeneinheit zwischen 9,53 und 18,90 Euro.

Experten raten, das Mindesthaltbarkeitsdatum zu beachten. Vor allem Sonnencremen mit dem umstrittenen UV-Filter Octocrylen sollten keinesfalls länger verwendet werden. Auch Benzophenon bildet sich vor allem bei längerer Lagerung. Zudem soll man sich nicht auf die Creme allein verlassen: Empfohlen wird, die Schutzzeit maximal zu 60 Prozent auszuschöpfen, nicht mit der Creme zu sparen, regelmäßig nachzuschmieren und sich in der Mittagssonne zudem mit Kleidung und Kopfbedeckung zu schützen.

Testbericht unter ooe.konsumentenschutz.at

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