„Habe Spiele gegen den LASK immer gehasst“

Husein Balic hat sich beim LASK gut eingelebt, auch wenn „die Trainingsintensität etwas ganz anderes ist. Daran musste ich mich erst gewöhnen.“
Husein Balic hat sich beim LASK gut eingelebt, auch wenn „die Trainingsintensität etwas ganz anderes ist. Daran musste ich mich erst gewöhnen.“ © APA/EXPA-Eisenbauer

„Ich habe es immer gehasst, gegen den LASK zu spielen, weil es eine extrem unangenehme Truppe war. Sie waren immer drauf, immer präsent in den Zweikämpfen.“ Sagt mit Husein Balic jener Offensivmann, der im Winter von St. Pölten nach Oberösterreich gewechselt war und am Sonntag (14.30 Uhr) in der Fußball-Bundesliga erstmals auf seinen Ex-Klub trifft. Nur drei Tage nach dem Europacup-Highlight in Alkmaar. „Der Trainer hat uns gesagt, wir sollen dagegenhalten und versuchen, nicht in die Pressingfallen zu kommen, was uns leider nicht gelungen ist“, erinnert sich Balic an „unangenehme Spiele“ zurück.

Ein Blick in die Statistik gibt ihm recht, seit dem Aufstieg des LASK 2017 gab es zehn Partien, von denen die Linzer sieben gewinnen konnten, dreimal erfolgte eine Punkteteilung. Höhepunkt war ein 6:0-Sieg des LASK im ÖFB-Cup im Februar 2019.

Diese Erfolgsbilanz will Balic nun mit dem LASK ausbauen: „Es ist für mich großartig, dass ich die Chance bekommen habe, nach Hause zu kommen. Dementsprechend möchte ich Leistungen bringen und dem Verein weiterhelfen. Ich möchte mit dem LASK so erfolgreich sein, wie möglich“, so der 24-Jährige.

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