„Hätten uns ein Spiel sieben verdient gehabt“

Basketball: Gmunden zog nach bitterer Finalniederlage positive Bilanz

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Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte: Zum zweiten Mal in dieser Saison mussten sich die Swans Gmunden in der eigenen Halle mit Silber begnügen.
Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte: Zum zweiten Mal in dieser Saison mussten sich die Swans Gmunden in der eigenen Halle mit Silber begnügen. © Swans /Kienesberger

Von Tobias Hörtenhuber

Mit der 92:95-Niederlage nach Verlängerung im sechsten Finalspiel gegen die Kapfenberg bulls war der Titeltraum der Swans Gmunden ausgeträumt.

Während die Steirer nach dem Cup-Titel auch die Meisterschaft in der Volksbank-Arena feiern konnten, sah man bei den Hausherren nur leere Blicke. Zehn Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit führten sie noch mit 84:79, doch ein missglückter Anwurf bei 84:82 von Enis Murati auf Tilo Klette, der mit dem Ball knapp ins Out sprang, ermöglichte den Ausgleich.

„Wir hätten uns ein Spiel sieben verdient gehabt, aber das ist der Sport“, meinte Geschäftsführer Richard Poiger am Tag danach im Gespräch mit dem VOLKSBLATT. Trübsal wollte er nach seinem ersten Jahr in dieser Position trotz des bitteren Endes nicht blasen, denn: „Uns ist viel aufgegangen.“ Und Poiger gab sich, ebenso wie die Spieler, kämpferisch: „Wir müssen schauen, dass wir nächstes Jahr den letzten Schritt machen. Aber einen Titel kann man nicht planen.“

Trainer Bernd Wimmer sieht die Hauptaufgabe darin, „die Euphorie und die Aufbruchsstimmung über den Sommer zu bringen.“ Worauf er nach dieser Saison mit zwei Vize-Titeln (Meisterschaft und Cup) am meisten stolz ist? „Dass die Mannschaft eine Familie ist und bei uns die Österreicher die Hauptverantwortung tragen.“

Diese werden wohl geschlossen auch im kommenden Jahr mit an Bord sein. Im Gegensatz zu den Legionären: Alex Wesby beendete seine Karriere, Povilas Gaidys muss gehen, eine Weiterverpflichtung von Aaron Rountree ist noch offen.