Halbe US-Bevölkerung erhielt zumindest eine Impfdosis

In den USA hat inzwischen die Hälfte aller rund 330 Millionen Einwohner mindestens die erste Impfung gegen das Coronavirus bekommen. Rund 40 Prozent der Bevölkerung sind schon vollständig geimpft. Die Zahl der Erstimpfungen stieg auf 167,2 Millionen, womit 50,3 Prozent der Bevölkerung mindestens eine Spritze bekommen haben, wie am Samstag (Ortszeit) aus Zahlen der Gesundheitsbehörde CDC hervorging.

Auf die Zahl der rund 260 Millionen Erwachsenen in den USA bezogen, ergibt sich eine noch höhere Impfquote: Gut 62 Prozent von ihnen bekamen bis dato mindestens eine Impfung, mehr als 51 Prozent sind vollständig geimpft, wie die CDC-Daten zeigen. In der besonders gefährdeten Bevölkerungsgruppe ab 65 Jahren erhielten demnach bereits 86 Prozent mindestens eine Dosis eines Impfstoffs.

US-Präsident Joe Biden hat als Ziel ausgegeben, dass bis zum Unabhängigkeitstag am 4. Juli rund 70 Prozent aller Erwachsenen mindestens die erste Impfung erhalten haben sollen. Viele Bundesstaaten, Gemeinden und Städte sowie Unternehmen bieten inzwischen deutliche Anreize – von der Verlosung von Millionengewinnen bis hin zu Kreuzfahrten – um die Impfquote weiter zu erhöhen.

In den Vereinigten Staaten werden vor allem die Impfstoffe von Moderna und BioNTech/Pfizer eingesetzt, bei denen zwei Dosen gespritzt werden müssen. Der Impfstoff von Johnson & Johnson, der bereits nach einer Dosis seine volle Wirkung entfaltet, macht bisher weniger als fünf Prozent aller Impfungen aus.

Das Präparat von BioNTech/Pfizer ist in den USA inzwischen auch für Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren zugelassen, die übrigen Präparate dürfen bisher nur Erwachsenen verabreicht werden.

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