Handelsverband kritisiert Lockdown-Verlängerung im Osten

Der Handelsverband kritisiert die Verlängerung des harten Lockdowns in Wien und Niederösterreich um weitere zwei Wochen bis 2. Mai. Jeder zusätzliche Lockdown-Tag verschlimmere die Lage der betroffenen Handelsbetriebe, so Handelsverband-Geschäftsführer Rainer Will in einer Aussendung am Montagabend. Viele Händler würden vor dem Ende ihrer wirtschaftlichen Existenz stehen. Der Handelsverband fordert nun ein Nachbessern bei den Coronahilfen.

Unter anderem drängen die Handels-Interessensvertreter auf eine Ausweitung des Kurzarbeitsbonus pro Mitarbeiter für die Händler in Ostösterreich und eine Erhöhung des Ausfallsbonus.

Laut Handelsverband gehen den Wiener Händlern mit dem verlängerten Lockdown bis 2. Mai Erlöse in der Höhe von 420 Mio. Euro verloren. Der geschätzte Gesamtumsatzverlust für den vierten Lockdown beläuft sich für die Handelsbetriebe in Wien auf rund 1 Mrd. Euro.

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