Haushalte spüren teures Heizöl und teuren Diesel in der Geldtasche

Energiepreise im November um 8,8 Prozent höher als ein Jahr davor

Heizöl war im November 2018 um 25,7 Prozent teurer als im November 2017, Diesel kostete um 15,7 Prozent mehr.
Heizöl war im November 2018 um 25,7 Prozent teurer als im November 2017, Diesel kostete um 15,7 Prozent mehr. ©

Die Preise für Haushaltsenergie waren im November 2018 um 8,8 Prozent höher als im Jahr davor. Hauptpreistreiber waren Heizöl und Sprit, geht aus dem von der Österreichischen Energieagentur berechneten Energiepreisindex (EPI) hervor. Heizöl kostete um ein Viertel mehr, auch Brennholz verteuerte sich überdurchschnittlich stark. Billiger als vor einem Jahr war nur Gas.

Preise für Rohöl pendelten sich wieder ein

Im Vergleich zum Vormonat Oktober kostete Haushaltsenergie um 0,2 Prozent mehr. Die Veränderungen bei den einzelnen Energieträgern seien im Monatsvergleich gering gewesen, schreibt Energieagentur-Geschäftsführer Peter Traupmann in einer Aussendung.

„Die Talfahrt des Rohölpreise von 80 auf 60 Dollar pro Barrel hat dazu geführt, dass Rohöl im November wieder auf etwa dem Preisniveau des Vorjahres lag“, so Traupmann weiter. Treibstoffe und Heizöl blieben im Jahresvergleich jedoch relativ teuer. Für den Energiepreisindex im Dezember erwarte die Energieagentur daher entsprechende Preiskorrekturen nach unten.

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