Heftiger Sturm in Tschechien: Experte geht von Tornado aus

Fast ein Jahr nach einem verheerenden Tornado im Südosten Tschechiens, hat in der Region erneut heftiger Wind Schäden angerichtet. Man könne mit 99-prozentiger Sicherheit sagen, dass es sich bei dem Wetterphänomen vom Montagabend um einen Tornado gehandelt habe, sagte der Meteorologe Petr Münster der Agentur CTK zufolge am Dienstag. Er war vor Ort, um die Schäden zu begutachten.

Dabei wurden in der Gemeinde Lanzhot (Landshut) in der Verwaltungsregion Südmähren die Dächer von rund 30 Häusern beschädigt sowie Bäume umgerissen. Die Feuerwehr rückte zu mehr als 40 Einsätzen aus.

Verletzt wurde niemand. Die Windhose dürfte nach Einschätzung des Meteorologen mit einer Geschwindigkeit von rund 150 Kilometern pro Stunde rotiert haben.

Am 24. Juni 2021 hatte ein schwerer Tornado in der Region nahe der österreichischen Grenze eine 26 Kilometer lange Spur der Verwüstung hinterlassen. Der Sturm kostete damals sechs Menschen das Leben und verletzte rund 200.

Mehr als 1.200 Häuser wurden beschädigt, von denen viele ganz abgerissen werden mussten. Derart starke Tornados treten in Tschechien nach Einschätzung von Experten nur sehr selten auf.

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