Heimische Betriebe halten sich an Corona-Schutzbestimmungen

Österreichs Betriebe haben die Corona-Schutzbestimmungen größtenteils gut umgesetzt. Das geht aus einem Prüfbericht der landesweiten Arbeitsinspektorate hervor. Demnach gab es in 80 Prozent der Betriebe kein Verbesserungspotenzial, teilte das Arbeitsministerium am Samstag mit. Ministerin Aschbacher zeigte sich in einer kurzen Stellungnahme erfreut.

“Als Arbeitsministerin ist es mir ein besonderes Anliegen, dass sich die Menschen am Arbeitsplatz sicher fühlen und gerade in Zeiten wie diesen bestmöglich geschützt sind”, sagte Aschbacher. Umso erfreulicher sei es, dass die Arbeitsinspektorate den österreichischen Unternehmen ein so gutes Zeugnis ausstellen.

Von 25. Mai bis 12. Juni wurden in ganz Österreich 1.010 Betriebe geprüft. Davon wiesen 808 Betriebe (80 Prozent) kein Verbesserungspotenzial bei Hygiene- und Schutzbestimmungen auf. Für das Ministerium ist das ein gutes Ergebnis und ein Zeichen dafür, dass die Österreicherinnen und Österreicher die Maßnahmen sehr ernst nehmen, hieß es. Zudem wurden in den Betrieben gute, innovative Lösungen erarbeitet, wie zum Beispiel ein zusätzlicher Wassertank an der Außenseite eines Lkw zum Händewaschen, um die Ansteckungsgefahr von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern minimieren zu können, oder eine kontaktfreie Übergabe bei Pfändungen.

Auch in den Betrieben, die Verbesserungsempfehlungen erhalten haben, habe es dem Prüfbericht zufolge keine gravierenden Mängel gegeben. Diese 20 Prozent hätten einfach die Empfehlung bekommen, nachzujustieren. Lediglich bei vier der 1.010 Kontrollen war eine Meldung an die Gesundheitsbehörde notwendig, die Meldungen betrafen laut der Aussendung des Arbeitsministeriums die Bereiche Lebensmittelproduktion und Logistik.

Ziel war es demzufolge, nach dem Grundsatz “beraten vor strafen” bereits frühzeitig und präventiv Schutzmaßnahmen sicherzustellen. Die Arbeitsinspektorate hätten schon während der Coronakrise tausende Anfragen von Betrieben und Beschäftigten zum Thema “gesundes und sicheres Arbeiten” beantwortet und stünden nach wie vor für Beratungsgespräche bereit, hieß es.

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