Heiß auf Wien: „Es wird noch lauter werden“

Beach-Volleyball: Die Vize-Weltmeister Clemens Doppler und Alex Horst kehren an die Stätte ihre Triumphes zurück — Der Finaltag ist das Ziel

Doppler jubelnd am Wr. Centercourt — diese Szenen sollen sich heuer möglichst oft wiederholen.
Doppler jubelnd am Wr. Centercourt — diese Szenen sollen sich heuer möglichst oft wiederholen. © APA/Neubauer

Von Tobias Hörtenhuber

„Darauf haben wir die ganze Vorbereitung, den ganzen Winter hintrainiert“ — EM-Platz 17 ist abgehakt („Ein ganz schlechtes Turnier“), der Oberösterreicher Clemens Doppler (37) kann den ersten Aufschlag beim Beach Major auf der Wiener Donauinsel kaum mehr erwarten. Am Mittwoch machen die Damen den Auftakt, am Donnerstag starten die Herren in den Hauptbewerb. Das Ziel von Doppler und Partner Alex Horst (33), ist es, am Sonntag noch dabei zu sein, also wie bei der WM 2017 am Finaltag aufzuspielen.

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Große Vorfreude auf den Wiener Hexenkessel

Erneut sollen die Fans zu einem entscheidenden Faktor werden. „Es wird noch lauter als letztes Jahr“, prophezeite der Vizeweltmeister, obwohl der riesige Centercourt mit 8000 Besuchern um 2000 Plätze weniger fasst. Warum? „Die Sandfläche wurde verkleinert, jetzt sitzen die Zuschauer wirklich fast neben den Spielern — ein richtiger Hexenkessel“, meinte Doppler mit leuchtenden Augen. Heute trainiert das ÖVV-Duo übrigens nicht mehr, wie in den letzten Tagen, auf dem Centercourt, sondern sucht die Feinabstimmung in Ruhe auf ihrem Wiener Trainingsgelände.

„Mit Kräften haushalten“

Um dann bei brütender Hitze Topleistungen abzurufen. 67 Grad betrug der Spitzenwert knapp über dem Boden des Centercourts 2017, ähnliches wird wohl auch heuer blühen. „Da heißt es mit den Kräften hauszuhalten“, weiß Doppler. Doch trotz der Hitze wollen die an Nummer siben gesetzten Routiniers den jüngeren Konkurrenten, wie den norwegischen Europameistern Mol/Sörum (21/22), ordentlich einheizen.