Hendl aus Vorchdorf, Bratwurst aus Freistadt

Vorbildwirkung: Land erhöht im Landesdienstleistungszentrum den Anteil regionaler Lebensmittel – Stärkung des ländlichen Raums als Ziel

V. l.: Agrarlandesrat Max Hiegelsberger, Landeshauptmann Thomas Stelzer und Oberösterreichs Landwirtschaftskammerpräsident Franz Reisecker: „Regionales Essen stärkt den ländlichen Raum.“
V. l.: Agrarlandesrat Max Hiegelsberger, Landeshauptmann Thomas Stelzer und Oberösterreichs Landwirtschaftskammerpräsident Franz Reisecker: „Regionales Essen stärkt den ländlichen Raum.“ © Land OÖ/Liedl

Wenn heute Hendl aus Vorchdorf in der Kantine des Landesdienstleistungszentrums (LDZ) kredenzt wird, ist das schon ein Beweis dafür, wie ernst es dem Land Oberösterreich mit Verpflegung der Mitarbeiter mit regionalem Essen ist. Und das Land geht laut Landeshauptmann Thomas Stelzer ab Oktober noch einen Schritt weiter. Bis zum Jahr 2021 soll der Anteil der regionalen Lebensmittel um fünf bis zehn Prozent gesteigert werden. Ein entsprechender Probebetrieb, der nach einem Jahr evaluiert werden soll, startet nächstes Monat. Verlaufe die Auswertung positiv, soll die Strategie auf alle 42 Küchen des Landes ausgeweitet werden. Möglich macht dies auch die vergabetechnische Umstellung auf das Bestbieterprinzip. „Wir werden uns auch anschauen, ob und inwieweit sich das kostentechnisch auswirkt“, so Stelzer.

Einig sind sich Stelzer, Agrarlandesrat Max Hiegelsberger und Oberösterreichs Landwirtschaftskammerpräsident Franz Reisecker, dass heimische Lebensmittel für die oberösterreichische Wirtschaft gut sind: „Damit sichern wir Arbeitsplätze im Land ob der Enns ab und stärken den ländlichen Raum“, so die drei unisono bei einer Pressekonferenz in Linz.

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