Heta schüttet vor Weihnachten weitere 2,05 Mrd. Euro aus

Von der Heta, dem staatlichen Abbauvehikel der einstigen Skandalbank Hypo Alpe Adria, gibt es noch im Dezember eine weitere vorzeitige milliardenschwere Zwischenausschüttung an die Gläubiger. Es geht um 2,05 Mrd. Euro. Die Finanzmarktaufsicht (FMA) hat die Zahlung nun freigegeben. Von den Einnahmen der Abwicklung der einstigen Bank profitiert der Bund auch für den laufenden Staatshaushalt.

Zuletzt standen noch die Formalbeschlüsse für die neuerliche Vorab-Zahlung aus. Die liegen nun vor. Die FMA hat heute, Donnerstag, nach einem entsprechenden Beschluss durch die Hauptversammlung der Heta Asset Resolution die mittlerweile dritte Zwischenverteilung an deren Gläubiger genehmigt, und zwar in Höhe von rund 2,05 Mrd. Euro. Die Auszahlung erfolgt noch im Dezember 2019, teilte die FMA mit. Damit hat die Heta mittlerweile in Summe rund 9,9 Mrd. Euro vorzeitig an die Gläubiger verteilt.

Die FMA erinnerte daran, dass die externen Bewertungsgutachten, auf deren Basis der erste Bescheid der FMA zum Schnitt der Gläubigerforderungen erstellt wurde, noch von einem maximalen Erlös für die Gläubiger (nach Ende der Abwicklung 2023) von rund 6 Mrd. Euro ausgegangen waren. Infolge der bisherigen Abwicklungserfolge wurden somit bis jetzt (inklusive 2019) etwa 3,9 Mrd. Euro mehr ausgeschüttet als ursprünglich insgesamt erwartet worden war.

Die Verwertungsergebnisse helfen nicht nur, die infolge des Hypo-Debakels stark angestiegenen Staatsschulden abzubauen, der Bund hat davon auch etwas für das laufende Budget. Das Land Kärnten hatte so gut wie alle Heta-Anleihen aufgekauft – finanziert mit einem Kredit des Bundes. Der Bund hat somit den Rückkauf der Heta-Anleihen vorfinanziert.

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