Heuer soll vieles anders werden

Dominic Thiem hat bei den Tennis-Grand-Slam-Turnieren einiges vor

Für Österreichs Tennisass Dominic Thiem geht es zu Beginn seiner bereits siebenten Australian Open zum Auftakt gegen den Franzosen Adrian Mannarino. Dies hat die erfolgte Auslosung für das mit umgerechnet rund 44 Millionen Euro dotierte Grand-Slam-Turnier in Melbourne ergeben.

Der als Nummer 5 gesetzte Thiem befindet sich auf dem Ast des topgesetzten Rafael Nadal, auf den er im Viertelfinale treffen würde.

Gegen Mannarino hat Thiem eine perfekte 7:0-Bilanz. Sollte er die Hürde auch zum achten Mal meistern, trifft er in Runde zwei entweder auf Alex Bolt (AUS) oder Albert Ramos-Vinolas (ESP). In der dritten Runde wäre auch Kevin Anderson (RSA) ein möglicher Gegner, der nach einer Knie-Operation auf Platz 121 zurückgefallen ist.

Vorbereitung hat gepasst

Für Thiem war der ATP Cup die perfekte Einstimmung, erklärte er im ServusTV-Interview. „Ich habe drei Matches gegen richtig gute Gegner gehabt.“

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Heuer will der Lichtenwörther bei den Grand Slams besser auftreten, als im Vorjahr. „Die sind alle – außer Paris – bei weitem nicht nach Wunsch verlaufen. Das muss ich dieses Jahr ändern, da will ich gleich in Melbourne damit anfangen“, versprach Thiem. 2019 war er in Australien in Runde zwei, in Wimbledon und bei den US Open jeweils in Runde eins gescheitert. In Roland Garros war er erst im Endspiel Rafael Nadal unterlegen.

„Spielen tu ich gut. Es ist auch immer besser geworden“, so Thiem, der eine Trainingseinheit mit Stan Wawrinka sowie mit seinem neuen Mann im Betreuer-Team, Thomas Muster, absolviert hat.

Der French-Open-Sieger von 1995 steht Thiem heuer zusätzlich zu Hauptbetreuer Nicolas Massu (CHI) für 20 Wochen zur Verfügung. „Nicolas und ich denken sehr ähnlich, was viele Dinge in Dominics Spiel betrifft und die Veränderungen, die vielleicht notwendig sind. Wir sind beide für ihn da. Es funktioniert hervorragend, da will keiner der Chef sein. Ich soll nur meine Erfahrung einbringen und Dinge, die ich sehe, ansprechen“, ließ Muster auf ServusTV wissen.

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