Hilfe für den Lebenstraum

Eine schwere Covid-19-Erkrankung hat dem Tüftler Alois Wimmer viel Energie geraubt, doch Dank eines engagierten Hospiz-Mitarbeiters und der Unterstützung von Ginzinger electronic systems hat der technikbegeisterte Pensionist wieder neuen Lebensmut geschöpft. Auch seinem Lebenstraum, der Entwicklung einer energieautarken Maschine, ist er einen Schritt näher gekommen.

V. l.: Barbara Huber, Gerald Schmid, Alois Wimmer und Andreas Sabic © Ginzinger electronic systems GmbH

30 Jahre träumte der Innviertler Alois Wimmer von der Realisierung einer energieautarken Maschine. Doch dann setzte dem technikbegeisterten Pensionisten eine Covid- Erkrankung gehörig zu.

In der Folge musste er viele gesundheitliche Einschränkungen in Kauf nehmen und verlor an Lebensmut. Gemeinsam mit Hospiz-Mitarbeiter Gerhard Schmid nahm Wimmer dann Kontakt zu Ginzinger electronic systems auf, um sich seinen Traum zu erfüllen. Das Unternehmen erstellte ein Funktionsmodell und verhalf ihm damit zu neuem Lebensmut.

Traum von einer energieautarken Maschine

Der pensionierte Bauunternehmer aus Braunau am Inn war schon sein ganzes Leben lang ein technikbegeisterter Tüftler. In der Pension begann er dann mit der Entwicklung einer Maschine, die ohne Verbrennung Energie im großen Stil erzeugt – sein Lebenstraum. Bedingt durch eine schwere Corona-virus-Infektion im Oktober 2021 war es Alois Wimmer aber nicht mehr möglich, an seinem Projekt weiterzuarbeiten.

Die Krankheit kostete ihn viel Kraft und Energie, der Lebensmut schwand. Sein Sohn kontaktierte daraufhin das Rote Kreuz Braunau und bat um Unterstützung auf seinem Genesungsweg.

Firma erstellte Wimmer kostenlosen Prototyp

Im Anschluss an seinen stationären Krankenhausaufenthalt wurde er zuhause von Gerhard Schmid, ehrenamtlicher Mitarbeiter des mobilen Hospizteams Braunau, unterstützt. Dieser erkannte, dass Herr Wimmer wieder etwas braucht, dass ihm zu neuem Lebensmut verhilft und stellte den Kontakt zu Herbert Ginzinger, Gründer und Geschäftsführer von Ginzinger electronic systems aus Weng im Innkreis her.

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Der Firmenchef klärte sich nach einem Gespräch umgehend dazu bereit, den Tüftler zu unterstützen und einen kostenlosen Proto- typen für „ENAL“ (Energiealternative) zu erstellen. Die Komponenten dafür wurden gemäß den Einzelteil- und Gesamtzeichnungen von Herrn Wimmer im 3D-CAD erstellt und optimiert. Im Anschluss daran wurden diese mit dem 3D-Drucker von Andreas Sabic, Prüfmittelentwickler bei Ginzinger, gedruckt, für die weitere Verwendung vorbereitet und zu einem Funktionsmodell zusammengefügt. Die Übergabe des Prototyps erfolgte im März.

Der Pensionist, der heuer bereits seinen 88. Geburtstag gefeiert hat, arbeitet jetzt wieder voller Freude und Tatendrang an seinem Projekt mit dem Ziel, die zum Patent angemeldete Maschine weiterzuentwickeln. Die mobilen Dienste des Roten Kreuzes nimmt Herr Wimmer noch in Anspruch, eine Hospizbegleitung ist allerdings nicht mehr notwendig.

Barbara Huber, Hospizkoordinatorin des Roten Kreuzes Braunau, freut sich über das „tolle Engagement“ von Schmid, der seinem Klienten wieder so viel Lebensmut gegeben hat. „Ich möchte mich bei ihm und bei Ginzinger electronic systems dafür sehr bedanken“, sagt Huber. Auch das Unternehmen wünscht dem Senior viel Erfolg bei der Realisierung seines Lebenstraums.

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