Hilfe für die „Seele des Landes“

Unterstützung für die Non-Profit-Organisationen wird verlängert

FB
Video
Ich möchte eingebundene Social Media Inhalte sehen. Hierbei werden personenbezogene Daten (IP-Adresse o.ä.) übertragen. Diese Einstellung kann jederzeit mit Wirkung für die Zukunft in der Datenschutzerklärung oder unter dem Menüpunkt Cookies geändert werden.

Er ist mit insgesamt 950 Millionen Euro dotiert, und er soll helfen, dass der gemeinnützige Sektor Österreichs bestmöglich durch die Corona-Krise kommt: Die Rede ist vom Fonds für Non-Profit-Organisationen (NPO), dessen Laufzeit bis Ende Juni verlängert wird.

„Das Ehrenamt ist die Seele unseres Landes“, sagt Ehrenamtsministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) mit Blickwinkel darauf, dass es in Österreich rund 15.000 Sportvereine, 2000 Blasmusikkapellen, 1000 Chöre, unzählige Kulturvereine, religiöse Glaubensgemeinschaften oder auch 4800 Freiwillige Feuerwehren gibt.

„Nachdem es die Infektionszahlen bisher einfach nicht zugelassen haben, dass wir zu unserem gewohnten sozialen Leben zurückkehren, ist es für mich klar, dass wir unsere Vereine, Hilfsorganisationen und Freiwilligenorganisationen auch weiterhin so gut es geht durch die Krise bringen“, ergänzt der für Sport und Kultur zuständige Vizekanzler Werner Kogler (Grüne).

Einhellig betonen beide, dass der NPO-Fonds, aus dem bereits mehr als 20.000 Organisationen mit 375 Millionen Euro unterstützt wurden, in Europa einzigartig sei.

Derzeit und noch bis 15. Mai können über die Plattform www.npo-fonds.at Anträge über das vierte Quartal 2020 gestellt werden. Für diesen Zeitraum wurden laut Regierung bisher Förderungen in der Höhe von mehr als 22 Mio. Euro zugesagt und großteils auch ausbezahlt.

Geplant ist, dass Anträge für das erste Halbjahr 2021 ab Anfang Juli rückwirkend gestellt werden können. Dabei ist für die beiden Quartale nur ein Antrag nötig, was den Aufwand für die Antragstellerinnen und Antragsteller minimieren soll. Die Richtlinien werden derzeit erarbeitet und so bald wie möglich veröffentlicht.

Wie ist Ihre Meinung?