Hinauf ins Linzer Wolkenkuckucksheim

Auch wenn es keinen Höhenrausch gibt, tut sich einiges auf dem Dach ...

Kunst und den Fernblick kann man ab 3. Juli auf dem Höhenrausch-Dach genießen. © Gregor Graf

Obwohl der Höhenrausch auf das nächste Jahr verschoben ist, öffnet der „Himmel über Linz“ auch diesen Sommer allabendlich seine Pforten.

Das Höhenrausch-Dach über dem OÖ Kulturquartier wird von 3. Juli bis 15. September zum Wolkenkuckucksheim — einem künstlerischen Sehnsuchtsort nach antikem Vorbild. Den Besuchern bietet sich ein sinnliches Erlebnis mit Augenzwinkern — zwischen Himmel und Erde, zwischen Realität und Fantasie.

Flanieren, Nachdenken, Entspannen, die Verwandlungsfähigkeit der Kunst mit Fernblick genießen und Abstand zum Gewohnten gewinnen, um in Corona-Zeiten wieder zu sich selbst zu kommen. Clemens Bauder & Gregor Graf, Wolfgang Dorninger, Aldo Giannotto, Michael Kienzer, Alexander Ponomarev, Eva Schlegel und Andreas Strauss sind Künstler, die sich an diesem Projekt beteiligen.

Täglich von 16 bis 23 Uhr können die Gäste in Hängematten chillen, die Seele lüften, auf dem Passage Dach spazieren und dabei den Geräuschen New Yorks lauschen, das fliegende Schiff auf dem Höhenrausch-Turm besuchen, im Kirschgarten wandeln oder einfach nur in der Springinkerl-Bar auf der raiffeisen kunst garage abhängen.

Kunstfilme, die man nur selten im Kino sieht, werden abends auf der großen Open Air Leinwand im voestalpine open space gespielt. Bildgewaltig, aber ohne konventionelle „Geschichte“ zeigen sie Ausschnitte unserer Wirklichkeit oder schaffen aus gefundenem Material Neues.

In Kooperation mit dem LInzer Stifterhaus finden jeden Freitag Luftschlosslesungen junger Autoren statt. Der Aussichtsturm ist Montag bis Samstag zwischen 10 und 16 Uhr über das Passage Linz zugänglich.

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