Hoch hinaus trotz kurzem Atem

Am 20. November steht die chronisch-obstruktive Lungenkrankheit COPD wieder im Mittelpunkt. Bereits jetzt wird zur diesjährigen Challenge aufgerufen, bei der Betroffene verschiedenste Türme ersteigen sollen. Initiator und Betroffener Eberhard Jordan will heuer den 252 Meter hohen Wiener Donauturm bezwingen.

Rund 400.000 Menschen in Österreich leben mit der Diagnose COPD (Chronisch-obstruktive Lungenerkrankung). Die Weltgesundheitsorganisation geht sogar davon aus, dass die Krankheit in wenigen Jahren weltweit die dritthäufigste Todesursache sein wird.

Was trotz COPD möglich ist, zeigt die myCOPD-Challenge 2019, die für den aktiven Umgang mit der Erkrankung wirbt. „Ziel ist es, das Bewusstsein zu erhöhen und zu zeigen, dass es durchaus Möglichkeiten gibt, trotzdem aktiv am Leben teilzuhaben“, sagt Eberhard Jordan, der selbst an COPD leidet und Initiator der Bewusstseins-Kampagne ist.

Nach seiner ersten erfolgreichen Challenge mit der Besteigung des Südturms des Wiener Stephansdoms (343 Stufen) im November 2018 ruft die Initiative COPDAktiv heuer Betroffene auf, verschiedenste Türme zu ersteigen. Als Zeichen, dass man im wahrsten Sinne des Wortes „hoch hinaus kann“.

„Jeder kann seine Challenge wählen, egal ob dies der Kirchturm einer kleinen Gemeinde oder der Fernsehturm einer Metropole ist“, sagt Jordan. Nach dem Stephansdom im Vorjahr hat er heuer den 252 Meter hohen Wiener Donauturm im Visier und will die 779 Stufen bezwingen. Einige hundert Kilometer westlich wagt sich Monika Oberdorfer, vor einem Jahr an COPD erkrankt, zur gleichen Zeit daran, ein ganz anderes, mindestens ebenso berühmtes Bauwerk zu besteigen — die Innsbrucker Bergisel-Schanze.

Wer mitmachen will, kann sich unter www.mycopd-challenge.com bereits anmelden.

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