Hoch „Scott“ teilt unser Land: Oben Sonnenschein, unten Nebelsuppe

In höheren Lagen liegen Temperaturen fünf Grad über dem Schnitt

Oben ohne

Unten grau, oben blau: An dieser horizontalen Zweiteilung unseres Bundeslandes wird sich auch in den nächsten Tagen wenig ändern. Verantwortlich ist das Hoch „Scott“ mit Kern über Osteuropa. Laut der Österreichischen Unwetterzentrale (www.uwz.at) gelangen in den kommenden Tagen mit einer südlichen Höhenströmung weiterhin außergewöhnlich warme Luftmassen in den Alpenraum.

Sie sorgen dafür, dass die Temperaturen auf den Bergen oft um mehr als fünf Grad über dem Schnitt liegen. Gleichzeitig verursachen sie aber im Flachland verbreitet zähen Hochnebel, der oft für kühle und trübe Wetterbedingungen sorgt. Eine nachhaltige Umstellung der Großwetterlage kündigt sich frühestens kommende Woche an.

Generell hat der November in Österreich sehr mild begonnen: „Besonders im Gebirge, wo der Oktober etwas zu kühl ausgefallen war, lagen die Temperaturen in der ersten Woche meist fünf bis sechs Grad über dem klimatologischen Mittel“, so Manfred Spatzierer, Chefmeteorologe der Unwetterzentrale.

Wer es sich richten kann, findet in höher gelegenen Regionen derzeit optimales Wanderwetter vor. Bei viel Sonnenschein liegen die Höchstwerte mit bis zu 14 Grad deutlich über dem jahreszeitlichen Mittel. Zumindest tagsüber. In den Nachtstunden bildet sich bei klaren Verhältnissen bereits Frost.

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