Hohe Brandgefahr auf Feldern: Alle Zündquellen sind tabu

Agrar-Landesrat Hiegelsberger und Brandverhütungsstelle OÖ mahnen zu erhöhter Vorsicht — Tipps für das richtige Verhalten

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Brand_Sigharting_2.jpg © FF Andorf

LINZ — Die trockene Witterung der letzten Wochen und die zuletzt hohen Temperaturen haben zu einer ungewöhnlich großen Brandgefahr in Wäldern und auf landwirtschaftlichen Flächen geführt. Allein am Donnerstag mussten die Feuerwehren in den Bezirken Urfahr-Umgebung, Grieskirchen und Schärding in Brand geratene Felder löschen. So sind in Alberndorf (Bezirk Urfahr-Umgebung), in Gaspoltshofen (Bezirk Grieskirchen) und in Sigharting (Bezirk Schärding) Strohpressen und auch -ballen in Brand geraten.

Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger und die Brandverhütungsstelle OÖ warnen daher vor dem Entzünden von Feuer und „offenem Licht“ (Gaslampen) im Wald und in Waldnähe. Besonders in der Nähe reifer Felder und bei Weisen gelte aktuell erhöhte Vorsicht. Tabu sind daher laut Experten Lagerfeuer im Wald, in Waldnähe und auf Wiesen, keinesfalls sollte man Zigarettenreste wegwerfen (auch nicht aus dem Auto). Letzteres gilt auch für Glasflaschen und -scherben. Autolenker sollten ihre Pkw nicht auf ausgetrockneten Grasflächen abstellen und die Zufahrtswege zum Wald freihalten, damit die Feuerwehr im Fall des Falles zufahren kann. Kommt es im Wald oder auf einer Wiese zum Brand, es ist wichtig, die Feuerwehr unverzüglich zu verständigen. Keinesfalls sollte man mit Zweigen in das Feuer schlagen, weil dies Funkenflug fördert und das Feuer durch die erhöhte Luftzufuhr anfacht.

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